Am nächsten Morgen hieß es erstmals 'früher aufstehen', was aber damit begründet war, dass das Manukan Island Resort auch die erste Unterkunft war, in welcher wir auch Frühstück inklusive hatten. Bei eben jenem guten und umfangreichen Buffet angekommen, stellten wir fest, dass wir scheinbar die einzigen Gäste auf der Insel waren und uns somit an reichlich Auswahl komplett satt essen konnten und durften. Frischgepresste Säfte, Kaffee, Toast, Marmelade, Obst und warme lokale Gerichte sind nur ein kleiner Auszug dessen, was nur für uns angerichtet wurde.
Als die ersten Tagestouristen am Resort landeten und sich am öffentlichen Strand ausbreiteten, holten wir uns Handtücher an der Rezeption und begaben uns an den Strand für Resortgäste, an dem wir uns natürlich auch zu dritt über Hängematten, Liegen und Sonnenschirme ausbreiteten.
Ein super freundlicher Hotelangestellter brachte uns dann auch noch Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen, mit denen wir uns sofort aufmachten, im klaren, aber auch super warmen, Wasser die ansässige Fisch- und Korallenwelt zu erkunden. Erstaunlicherweise brauchten wir nicht weit raus und hatten ein riesiges Spektrum an interessanten Entdeckungen direkt unter uns. Auch die Fische schreckten nicht wirklich vor uns zurück, gingen teilweise sogar in den hinterhältigen Angriff über.
Außer plantschen, schnorcheln, sonnen, rumliegen und Frisbee spielen stand an diesem tollen Strandtag auch nicht mehr auf dem Plan. Das ein oder andere erfrischende Tiger gab es natürlich auch noch, denn...irgenwo auf dieser Welt ist immer #bieruhr! (in diesem Sinne einen Gruß an die Fußball-Truppe aus unserer Agentur)
Am späten Nachmittag waren noch duschen und Sonnenbrand begutachten angesagt, bevor wir uns halb fünf Richtung Sonnenuntergang aufmachten. An der Rezeption abgemeldet ging es durch den Dschungel zum Sunset View Point. Der knapp 30-minütige Marsch über Stock und Stein sollte sich allerdings nur teilweise lohnen.
Die Location am Ende der Insel war fantastisch und auch der Ausbklick in sämtliche Richtungen war enorm und ziemlich weitläufig. Dicke Wolken verhinderten jedoch, dass man die Sonne tatsächlich am Horizont ins Wasser "tauchen" sehen konnte. So kletterten wir einfach auf der felsigen Küste herum, erkundeten etwas die Tier- und Pflanzenwelt zwischen den Steinen.
Abseits des Dschungel-Pfades gibt es auch noch einen gepflasterten Weg, welchen wir dann in der Dunkelheit zurück nahmen. Zurück am Resport, gingen wir zum Restaurant, um zum Abendessen ein riesiges "Steamboat-Dinner" kredenzt zu bekommen, für welches wir uns bereits am Nachmittag entschieden und auch angemeldet hatten.
Für knapp 15 Euro pro Person wurde unser Tisch komplett mit Leckereien voll geräumt - in der Mitte stand der namensgebende Dampfgarer; darauf ein geteilter Topf mit zwei Supper bzw. Brühen. Drumherum gab es neben Reis, Nudeln, rohen Eier, viel Gemüse und Salat, Chilis, diversem Fleisch vor allem auch allerlei Seafood (Krabben, Shrimps, Tintenfisch). Diese Zutaten gab man dann, einzeln oder gemeinsam, in den Topf, lies alles kochen und hatte mit Cocktails und Bier ein fantastisches Mahl. Nur meine (erste) Krabbe wird wohl nicht mein Leibgericht.
Danach packten wir die ersten Sachen für unser Dschungel-Trekking ab dem bevorstehenden zusammen und verschwanden im Bett.
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