Montag, 12. Oktober 2015

Urlaub 2015 - Tag 7 - Paradise could be worse

Nach einer abenteuerlichen ersten Nacht auf Borneo, machten wir uns nach dem Auschecken ohne Gepäck auf, um uns etwas zum Frühstück zu suchen. Bei drückender Hitze wären wir am liebsten in das zum Hotel nächstmögliche Restaurant abgebogen, entschlossen uns aber doch, bis zur Promenade runter zu laufen - endlich direkt ans Meer!
Vorbei an Oktoberfest-Bannern und -Deko (warum sollte man das größte Volksfest der Welt nicht auch in Malaysia feiern?!) fanden wir etwas abgeschieden ein kleines koreanisches Lokal, welches uns vor allem durch seine interessante Sitzmöglichkeit fesselte. Auf einer Art Schaukel mit Tisch und zwei Bänken ließen wir uns eine paar Spezialitäten wie Trockenfisch, Kim'chi - dem bekannten gegorenen Kohl - und Sushi schmecken.


Nach einem vollen Tisch und ausgiebigem Gewippe liefen wir am Wasser zurück und schließlich zu den großen Filipino Märkten, wo unendlich viele Leute alles mögliche an Waren anboten. Egal, ob Spielzeug, Souvenirs, Nudeln, Reis oder getrockneten Fisch, hier wird jeder fündig.
Auf dem ersten, lediglich überdachten Teil, bekam man an allen Ständen ähnliche Dinge, was wohl an vorbereiteten "Verkaufs-Sets" liegt, die jeder bei der Marktleitung ordern kann. Aber auch hier haben wir wieder nur freundliche Menschen getroffen, die alle grüßten, während sie mehr mit entspannen denn wirklichem Verkaufen beschäftigt waren.

Ein paar Schritte weiter kamen wir an eine riesige Halle bzw. mehrere, miteinander verbundene, Hallen. Hier gab es dann primär frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Fleisch oder den am Tag gefangenen Fisch (vor allem abends).


Hier deckten wir uns mit ein paar Bananen, Limetten und Chilis ein - allesamt jeweils in Miniaturausführungen der uns in Europa bekannten Lebensmittel, was man bei den Chilis allerdings nicht unterschätzen durfte.
Danach ging es zurück zum Hotel, Gepäck holen, um dann mit dem Taxi Richtung Hafen zu fahren, da wir uns bereits vorher einen Anbieter für Bootstransfers (Seaquest) zu den vor der Stadt liegenden Inseln heraus gesucht hatten. Nach einem abenteuerlichen Zwischenstopp zum Geld wechseln bzw. abheben - der Fahrer war samt Ali und Gepäck plötzlich weg, weil er nicht parken durfte und eine Runde drehte - setzte er uns zudem am falschen Hafen, nämlich dem Jesselton Point, ab. Bis wir das allerdings registrierten war er schon weg und wir mussten uns nach alternativen "Fähren" umsehen.
Mit etwas Geduld und Augenklimpern (Ali!) charterten wir letztendlich doch noch ein Boot zum Manukan Island und konnten sogar aushandeln, dass dieses uns auch zwei Tage später morgens wieder abholen sollte. Der Preis von 300 malayischen Ringit (~ 65 Euro) war dafür voll in Ordnung.

An "unserer" Insel angekommen, kamen wir uns direkt vor wie im Paradies. Der optische Eindruck wurde zusätzlich durch einen super freundlichen Empfang mit Drinks und kühlenden Tüchern verstärkt.


Mit sämtlichen wichtigen Infos über Insel und Resort ausgestattet wurden wir dann zu unserem Haus mit Wohnzimmer, kleiner Essecke, zwei Schlaf- und Badezimmern geführt. Schlicht, aber stilvoll eingerichtet ließ es sich hier prächtig aushalten. Um noch etwas die Gegend zu erkunden und die Luft zu genießen, ging Ali eine Runde joggen, während Luke und ich uns mit im Pool plantschen begnügten und anschließend den Weg an die Cocktail-Bar fanden.
Nach anschließendem "romantischen Dinner" am Strand ging es nur noch ins Bett um am nächsten Tag ausgiebigst das Inselleben zu genießen.



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