Donnerstag, 8. Oktober 2015

Urlaub 2015 - Tag 3 - Vom Bordstein zur Skyline

Wie zu erwarten war, hatte uns der Jetlag voll erwischt - erst gegen 14 Uhr war der dringend notwendige Schlaf beendet und wir topmotiviert diese moderne Metropole (Singapur feiert 2015 erst seinen 50. Geburtstag!) zu erkunden.

Begonnen haben wir mit den Naheliegensten, Chinatown. Durch die schmalen und buntgeschmückten Gassen schlängelten wir uns, erfreuten uns an den dekorativen Häusern und landeten schließlich im "Reading room", einem gemütlichen, kleinen Café, in dem sich primär Leute in unserem Alter aufhielten. Nach einem ersten Tiger-Beer trieb uns unser Hunger Richtung der bekannten Foodstreet in Chinatown, in der man leckeres Essen für wenig Geld bekommt.

Auf dem Weg dorthin entdeckten wir zwischen neumodischer Hochhaus-Architektur, welche erstaunlicherweise zu Teilen bepflanzt war, und, dazu komplett im Kontrast stehenden, kleinen chinesischen Läden einen schönen buddhistischen Tempel - um auch unseren kulturellen Anspruch zu wahren, betraten wir diesen und waren fasziniert von seiner Größe und Farbenpracht. Nach dem Zwischenstopp in der Food Street ging es weiter durch das altmodische Chinatown mit seinen Händlern und etlichen "Winke-Katzen".

Von dort aus ging es dann weiter in den Central Business District mit seinen riesigen Hochhäusern, welche bekannte Firmen, Banken und auch Hotels beherbergen. Inmitten der höchsten dieser Wolkenkratzer liegt ein (vergleichsweiser) kleiner Food Court - einer der beliebten, sogenannten, Hawker Markets - der alles, was das Asia Food Herz begehrt bietet.

Neben indischer Küche, Chinesisch, indonesisch oder aber Sushi gibt es dort auch Getränke, Backwaren, Desserts und und und... Wir haben uns zunächst für Kaffee und frischgepresste Säfte entschieden.


Gerade, als wir weiter Richtung Marina Bay (Mündung des Singapore River) wollten, sprach uns ein Verkäufer an, doch unbedingt ein paar Minuten zu warten und seine fantastischen Satay-Spießchen zu probieren. Nach erster Verwunderung über die angepriesene Wartezeit, wurde uns klar, dass eine der Straßen zwischen den Hochhäusern komplett abgesperrt und mit Tischen vollgestellt wurde. Somit saßen wir plötzlich sprichwörtlich am Bordstein, genossen das Panaroma um uns herum und ein paar leckere Chicken- & Shrimps-Satay.

Anschließend ging es dann doch noch, vorbei an kleineren Parks mit motivierten Abendsportlern, zum Hafen und dem Wahrzeichen der Stadt - dem Merlion; halb Meerjungfrau (engl.: mermaid), halb Löwe (lion). Inzwischen auch das Stadtbild und seinen Weltruf prägend ist das, seiner Lage entsprechend benannte und berühmte, Hotel Marina Bay Sands, welches wir später im Urlaub auch noch besuchen sollten.


Nachdem wir uns an der Skyline und einer allabendlichen Lichtershow ausreichend ergötzt hatten, gingen wir noch die Kneipenmeile der 'Riverside' ab und tranken ein gemütliches Guinness. Ein Abstecher zum Nachtmarkt auf der Bugis Street sollte nicht belohnt werden, da dieser an diesem Abend geschlossen war. Also blieben noch der Weg zum Hotel und ins Bett.




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