Sonntag, 11. Oktober 2015

Urlaub 2015 - Tag 6 - Von der Skyline zum Bordstein

Am nächsten Morgen sollte nicht nur der Abschied vom Marina Bay Sands kommen, sondern nachmittags auch der von Singapur folgen. Nach dem Check-out blickten wir uns noch in der Shopping Mall vor dem Hotel um und entdeckten das DC Superhero Café - ich war im Himmel. Zwischen Batman, dem Joker und weiteren Helden gabs verzierte Muffins und Kaffee zum Frühstück.


Nachdem wir auf dem Dach der Mall, welche im übrigen auch eine Eisbahn und einen befahrenen Wasserkanal beherbergt, kurz bei gefühlten 40 Grad verschnauft haben, entschieden wir uns, vor dem Weiterflug noch einmal durch die Stadt zu spazieren und einen weiteren, super bewerteten Foodcourt - das Maxwell Hawker Center - zu besuchen.

Der Weg dahin führte uns durch kleine, verwinkelte Gassen, abseits vom größten Trubel. Als wir bald nicht mehr daran glaubten, in der drückenden Hitze noch etwas Ess- und Trinkbares zu finden, kamen wir an der großen Halle mit etlichen Ständen an, zwischen denen sich kleine Tische und Stühle dicht an dicht aufreihen und wo uns die vielen Einheimischen sofort auffielen und zunächst überzeugten.


Dieser Eindruck sollte sich bestätigen, als wir eine besonders gute Vielfalt an leckeren Gerichten wie Nasi Goreng, Chicken Wings, Prati und Suppe mit Dumplings auf dem Tisch hatten - für erstaunlich gutes Geld. Abgerundet wurde dieses Menü noch von einer Kokosnuss für Luke und mich, bevor wir uns mit der Bahn wieder Richtung Marina Bay aufmachten. Koffer eingesammelt und ab zum Airport. So langsam drängte die Zeit, die wir vorher etwas vertrödelt hatten. Mit 'last call' im Flugzeug angekommen, verbrachten wir dann die Flugzeit nach Kota Kinabalu, der Hauptstadt von Sabah auf Borneo, mit Monopoly spielen.

Angekommen am übersichtlichen Flughafen in KK, und nach ein paar Snacks, machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in die City und zu unserem Hotel für die erste Nacht auf Borneo, dem Traveller Hotel mitten in der 200.000 Einwohner großen Stadt.
Es war ein einfaches Hotel und absolut in Ordnung, zu einem unschlagbaren Preis. Die erste Überraschung gab es allerdings bereits an der Rezeption, wo man uns sagte, dass es bis 00:00 leider kein fließend Wasser geben wird.

So bezogen wir kurz das Zimmer, 'erfreuten' uns an der Kombination aus Dusche und Toiletten-Schüssel, bevor wir noch eine kurze Runde durch KK drehten. Diverse Nachtmärkte, überall freundlich grüßende Menschen und ein riesen Angebot an Fußmassagen um eine recht späte Uhrzeit. Wir ließen uns für einen Moment an einer Straßenecke nieder und landeten schlußendlich wieder im Hotel.



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