An diesem Tag sollte es zur letzten Station des fantastischen Trips gehen - Kuala Lumpur! Zunächst gab es aber ein ausgiebiges Frühstück, welches man im einfachen Dreamtel nicht vermuten wollte. Gestärkt und bestens vorbereitet ging es mit dem Taxi Richtung Flughafen. Nach längeren Zwischenstopps, zumindest deutlich länger als geplant, an einem weiteren Hotel und dem Filipino Market (ohne Chilisoße konnten wir Borneo nicht verlassen) waren wir doch erstaunlich gut in der Zeit und deckten uns mit Postkarten, Getränken, Mitbringseln und Snacks ein.
Zweieinhalb Stunden Flug später kamen wir am, etwas außerhalb der Stadt liegenden, Flughafen von Kuala Lumpur an. Auf den knapp 70km Taxi-Fahrt (für umgerechnet 25 Euro) merkten wir sofort den deutlichen Smog, der auf und neben der Autobahn "hing". Die Nachfrage beim Taxi-Fahrer bestätigte, dass auch die Stadt leider sehr vernebelt war - den Verkehr der Rushhour nahmen wir etwas enttäuscht kaum noch wahr. Unser Hotel, welches wir uns für die drei ausstehenden Übernachtungen ausgesucht hatten, sollte uns aber recht schnell entschädigen - das Sheraton Imperial KL.
Schon die Eingangshalle wirkte sehr imposant und zeigte den kolonialen, rustikal charmanten Stil des Sheraton. Nach dem Check-In sahen wir uns noch etwas um und fuhren dann mit dem Fahrstuhl zu unserem wirklich schönen Zimmer im 30. Stock. Da auch hier Dank des Smogs nicht wirklich viel mit "Aussicht genießen" war, ging es für uns zunächst in den überraschenderweise kalten Pool, auch der Whirlpool sollte nicht entscheidend wärmer sein. Nach dem obligatorischen Bier verschwanden wir deshalb auch wieder ins Zimmer, richteten uns etwas her und begaben uns der vielzitierten Nase nach - der Hunger trieb uns direkt zur Jalan Alor.
Die beliebte und belebte Straße, die so gar nicht zum modernen und hochgebauten Stadtbild passen will, mit allerlei Angebot, kann einen schnell stressen. Viele der Bediensteten in den Food stalls versuchen Touristen, natürlich für ihr Essen zu begeistern und wirken demnach auf westliche Kulturen etwas aufdringlich. Die servierten Gerichten schmecken aber alle bestens und bieten, auch über die Stalls hinweg, eine riesen Auswahl an Reis, dumplings, Gemüse, Früchten, Fisch, Fleisch...
Bei guter Schärfe war auch hier ein Bier unerlässlich.
Auch ein leckeres Eis durfte nicht fehlen. Das Besondere hier, an einem kleinen Stand am Ende der Jalan Alor, war, dass sämtliche Zutaten wie Mango oder Erdnüsse erst gehackt und dann auf einer kalten Steinplatte zu kleinen Eis-Rollen verarbeitet wurde. Im Becher gestabelt und mit Schokolade bestreut war das ein perfekter Abschluss. Zurück im Hotel spielten wir noch mit unserer technischen Errungenschaft am TV rum, welche sich als absoluter Müll heraus stellte.
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