Montag, 19. Oktober 2015

Urlaub 2015 - Tag 14 - Zurück nach KK mit Hürden

Auch am zweiten Morgen in unserem "Bootcamp" ging es kurz vor sechs zum Morning Cruise. Bei leicht diesigem Wetter begaben wir uns bei dieser Tour mal alle zusammen in ein etwas größeres Boot - zu sehen bekamen wir neben Affen und diversen Vögeln noch einen riesigen Leguan.
Nach unserer Rückkehr gab es noch entspanntes Frühstück, eine kurze Dusche und dann hieß es wieder 'Koffer packen'. Noch vor neun Uhr waren wieder auf die andere Flusseite übergesetzt und räumten den Transporter von der Hinfahrt ein.

Unser inzwischen sehr gut eingespieltes Team mit Vanessa und Fabio wurde zur Mile 32 gefahren, wo uns der Bus Richtung Kota Kinabalu wieder einsammeln sollte. Zwischendrin verabschiedeten wir noch die nette Kalifornierin (deren Namen ich leider nicht mehr weiß) und stiegen an besagtem Meilenstand an einer Art Überlandstraße aus. Mit unserem ganzen Gepäck übergab uns das Camp-Team einem Typen - dem, ehrlich gesagt, ersten nicht vertrauenswürdigen Menschen dort - der uns dabei helfen sollte und wollte, unseren Bus zu erwischen. Während wir die Koffer einfach an der Straßenseite stehen ließen und in der gegenüber liegenden Bar einen Kaffee trunken, wollte uns eben jener Typ glaubhaft vermitteln, dass der nahende Bus wohl voll wäre, wie er über Telefonat heraus gefunden hätte.

Allerdings hatte er natürlich einen guten Freund in der Hinterhand, der passenderweise gerade in der Nähe wäre und uns mit seinem Transporter für einen etwas höheren Preis auch nach KK fahren würde. Das Angebot lehnten wir dankend aber vehement ab - auch als der Freund bereits mit dem Auto vor uns stand. So legten wir uns also neben unser Gepäck an die Straße, sonnten uns und warteten auf den Bus, der ein paar Minuten später auch eintraf. Er war lange nicht so voll wie berichtet. Auch nach dem Einsteigen sollten die "Verhandlungen" nicht aufhören und nach zähem hin und her bezahlten wir den normalen Buspreis und machten uns von da an entspannt auf den Weg.

In KK angekommen führte uns unser erster Weg in den Supermarkt, Kaffee und Geld holen. Rajis, unser Freund vom Jungle Trekking, holte uns sogar wieder am Busplatz wieder ein und fuhr uns fünf die knapp 20 Minuten wieder in die Stadt. Hier landeten Luke, Ali und ich erneut im Dreamtel, während Vanesse und Fabio in einem Hostel in der Nähe eincheckten. Mit den Beiden trafen wir uns auch später wieder und verbrachten zusammen unseren letzten Abend auf Borneo.

Zunächst ging es an die Promenade, wo wir es uns erneut mit Shisha, Kokosshake und Bier gut gingen ließen. Mit entspannenden Gesprächen kam auch der Hunger und wir begaben uns Richtung der philippinischen Märkte, wo es auch ausreichend Essen und vor allem frisch gefangenen Fisch geben sollte.
Wir probierten verschiedenste, teils abenteuerlich süße und eingefärbte, Backwaren und entschieden uns dann, in der Mitte, nahe dem Wasser, an einem Tisch Platz zu nehmen und von verschiedenen Ständen unser Essen zu bestellen: gegrillte White und Red Snapper, Chicken Satay, Suppe, Reis und frisch gepresste Säfte in der handlichen 1-Liter-Größe. Während wir uns mit diesem fantastischen und leckeren Mahl beschäftigten, fing es plötzlich an, wie aus Eimern zu regnen. Das war dann unser zweites Mal, dass wir vom "allgegenwärtigen" Monsun überrascht wurden. Und es prasselte sofort heftigst runter. Die Leute an den Ständen hatten ordentlich Probleme, die wenigen Überdachungen auch noch zu halten bzw. zu fixieren. Nach einer knappen halben Stunde war der Regen aber wieder vorbei und wir machten uns langsam auf den Weg Richtung Hotel, wo wir uns von Vanessa und Fabio verabschiedeten.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen