Sonntag, 27. September 2015

O'zapft is' - Wiesn ist nur einmal im Jahr!

Mein erstes Mal... 

 

...war gar nicht so schlimm, wie erzählt und teilweise berichtet wird. Im Gegenteil: München und seine Wies'n konnten mich total überzeugen! Dieses Jahr sollte es soweit sein - mit ein paar Kollegen planten wir einen gemeinsamen Besuch auf DEM Volksfest; eben mein erstes Mal Oktoberfest.

 Nachdem wir uns Wochen vorher um eine Bleibe via airbnb gekümmert hatten, ging es am Donnerstag, den 24.09., nach Feierabend los Richtung "Italiener-Wochenende". Bereits auf der Hinfahrt sollte sich abzeichnen, wie großartig und lustig dieses Wochenende werden sollte.



 Abends an der gemieteten 2-Zimmer-Wohnung angekommen, wurden wir überschwänglich von unserer Vermieterin mit den Worten "Bier ist schon im Kühlschrank" begrüßt. Wir hatten sie sofort in unser Herz geschlossen! Nach kurzer Einführung, einem netten Austausch und dem verdienten Hellen zum Feierabend ging es ins Bett um am nächsten Morgen topfit ins Abenteuer zu starten.


 Tag 1 - oide Wiesn vs. Marsch ohne Ende

 

 Der Tag startete mit heller Aufregung beim in Schale werfen - natürlich in orginal Trachten, also Dirndl bei den Mädels und Lederhosen bei den Jungs - und einem kurzen Frühstück. Nur 15 Minuten später standen wir schon an der Theresienwiese, dem Festgelände, überwacht von der bekannten Bavaria. An diesem Freitag hielten wir uns primär auf der "oiden Wiesn", dem traditionellen Teil des Oktoberfestes auf. Bei strahlendem Sonnenschein gab es ein zweites Frühstück mit gutem Hacker-Pschorr und diversen Leckereien.

 

Nach diesen ersten Eindrücken ging es "kurz" per Bahn nach Ismaning, um später wieder vor und in den Zelten der alten Wiesn zu landen. Ein paar Maß Bier und lustige Bekanntschaften (inkl. Autogrammkarte von Winfried Frey) später, sogar unsere Vermieterin schloß sich unserem lustigen Grüppchen an, ließen wir Tag 1 bei eine Youtube-Session auf der Couch ausklingen. Eine geplante Abkühlung im hauseigenen Pool fiel leider ins Wasser...bzw. genau das eben nicht.


Tag 2 - Fischer Vroni & Nightlife München

 

Für unseren zweiten Ausflug auf die Wiesn hatten wir uns mit ein paar Bekannten verabredet, die einen Tisch im Zelt der Fischer Vroni reserviert hatten - ohne Reservierung ewig vorher ist ein Zeltbesuch kaum möglich. Also machten wir uns bereits gegen neun Uhr auf den nun bekannten Weg. Vorbei an etlichen Zelten und Unmengen von Schlangen voller Menschen, kamen wir letztendlich an besagter Vroni und "unserem" Tisch an. Ein paar Plätze bei den Nachbarn und die erste Runde Maß konnte bestellt werden. 

Mit viel Essen, noch mehr Musik und viel, viel mehr Bier verging der Tag wie im Flug. Nach ersten Runden "Popsy" Likör (Ja, der Name ist Programm!) war sämtliches Eis gebrochen und auch ein Steigen auf die Bierbänke ließ nicht lange auf sich warten.

Da ein Teil der Gruppe das Zelt zwischenzeitlich Richtung Biergarten verlassen wollte, feierten wir mit dem wenigen Verbliebenen noch ausgiebig weiter, bevor sich die ganze Bande abends in einer Kneipe wieder zusammen fand und gemeinsam den Tag bei gemütlichen Drinks abrundete. Schluß war hier allerdings nicht für Alle - mit abenteuerliche Rikscha-Fahrt ging es noch weiter im Münchner Nachtleben und gegen fünf Uhr kam auch ich in Wohnung und Bett an.

 

 Nach Hause und Résumé

 

Fünf Stunden Schlaf später war dann auch bereits der Tag der Heimreise angebrochen. Frühstücken, aufräumen, zusammenpacken und wir vier begaben uns wieder auf Weg gen Norden. Da die A3 aktuell eine einzige Baustelle ist, gab es natürlich Stau ohne Ende und gegen Abend kamen wir müde und zufrieden wieder in der Heimat an.
Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich die Wiesn in keinster Weise enttäuscht hat. Sämtlichen Erzählungen nach hatte ich keine allzu hohen Erwartungen bzw. habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet. Vorgefunden habe ich ein wirklich urtümliches Fest, dass man sich einmal im Leben angeschaut haben sollte. 
Dass vorher eine ordentliche Reisekasse aufgespart sein sollte, brauche ich wohl nicht erwähnen...
Servus und pfiat di!



Montag, 21. September 2015

Minigolfen mit Kollegen und anschließendem Essen

Nach dem Sport ist vor dem Sport 

 

 Auf unsere erfolgreiche Teilnahme am Gickellauf gestern folgte heute, am Montag, bereits der nächste sportliche Wettkampf, wenn auch in weitaus gemütlicherer Atmosphäre - aber nicht minder ambitioniert und fokussiert.
 

Direkt nach Feierabend sind wir mit neun Kollegen in Wiesbaden minigolfen gegangen. Bei, für Ende September, angenehmen Temperaturen haben wir uns auf und um die 18 Bahnen ordentlich ausgetobt. Das Glück war an diesem Abend auf meiner Seite und ich konnte mit 51 Schlägen den durchaus anspruchsvollen Parcour bewältigen.

Mein Team - wir haben mit drei Dreier-Teams gespielt - konnte sich den Platz in der goldenen Mitte sichern.  Diverse Konzentrationsmängel, aber auch viel Raffinesse, haben uns fernab von den beiden anderen Treppchen-Platzierungen gehalten.

Anschließend ging es zum gemütlichen Beisammensein und Abend ausklingen lassen in das Dilthey-Haus in Wiesbaden. Bei leckerem Essen wurden die Ergebnisse diskutiert und bereits Pläne für folgende Events geschmiedet.




Sonntag, 20. September 2015

Gickellauf 2015 in Engenhahn


Alle Jahre wieder...

 

Nicht ganz! Nachdem ich 2014 "Dank" meines Kreuzbandrisses nicht teilnehmen konnte und zum Zuschauen verdammt war, konnte ich dieses Jahr meinen Kollegen Aytac auch wieder auf der Laufstrecke unterstützen und zusätzlich pushen.
Inzwischen ist der Engenhahner Gickellauf fest in unserem Büro-Kalender verankert: Aytac und ich haben schon mehrere Male erfolgreich teilgenommen, während ich diese tolle Veranstaltung mit familiärer Atmosphäre, inmitten des wunderschönen Taunus', bereits aus der Schulzeit kenne.
Unser Team wurde dieses Jahr von unserer neuen Kollegin Elly - wenn auch nach reichlicher Überzeugungsarbeit - erweitert, sodass wir uns voller Euphorie zu dritt für diesen Sonntag angemeldet hatten. 

Sämtliche Strecken, angefangen bei den 1,2km bis hin zum Halbmarathon mit 21,1km, wurden sowohl einzeln als auch zusammen (rechts oben) übersichtlich dargestellt und festgepinnt. Zudem die Teilnehmer-Liste.

 Von totaler Motivation getrieben (Einige würden es "übermotiviert" nennen) entschloss ich moch Morgens dazu, die knapp 6 km zum Start am Engenhahner Sportplatz mit dem Fahrrad zurück zu legen. Vergessen hatte ich jedoch den extrem steilen Anstieg auf den letzten Metern - endlich angekommen war ich bereits fix und fertig.

Geschafft! Elly (rechts), Aytac (mitte) und ich nach dem Zieleinlauf - irgendwo zwischen Zufriedenheit und Erleichterung.

Nichtsdestotrotz schaffte ich die 10 km in knapp 57 Min und war damit nur fünf Minuten langsamer als unser "Profi" Aytac - für mich absolut zufriedenstellend. Da Elly leider zu spät zum Start des Laufs ankam (die Traurigkeit in diesem Gesicht werde ich nie wieder vergessen /Ironie off), blieb ihr "nur" noch der Start zum Jedermanns-/frau-Lauf über 6,5 km. Nach ihrem Zieleinlauf entstand das fantastische Gruppenfoto oben.

 Durch unsere überragende Performance (und aufgrund der nicht unwichtigen Tatsache, dass wir die jeweils Einzigen in unseren Altersklassen waren...aber pssssst!), erhielten wir auch dieses Mal wieder Urkunden und tolle Jahresgläser.



Unsere Siegerurkunden und Jahresgläser - dieses Mal im Design der Taunus-Lauf-Challenge mit seinen drei Herausforderungen innerhalb von 15 Tagen, bei der Gickellauf ein Teil-Rennen darstellte.

Somit bleibt abschließend zu sagen, dass es auch 2015 wieder mächtig Spaß gemacht hat und ihr im nächsten Jahr erneut mit uns rechnen könnt. 

Sportliche Grüße, euer Felix