Mit dem Wissen vom Vortag, welch wahnsinnig gutes und umfangreiches Frühstück uns erwartet, ging es für uns an diesem Morgen ganz selbstverständlich früh aus dem Bett und in den Buffet-Bereich. Gefühlte 3.000 Kalorien und zwei Stunden später begaben wir uns Richtung Bahnstation, um zum Hop-on Hop-off Start zu fahren, von dem aus wir auch an diesem Tag starten wollten.
Da die Tourtickets 24h gültig sind, nutzen wir sie an diesem Vormittag, um noch zum Menara KL (Telekommunikations-Tower) gefahren zu werden.
Für 11€ pro Person gab es dann auch im Bus Tickets, um auf die verglaste Plattform auf knapp 270 Metern zu gelangen - mit deftigem Aufpreis hätte man noch ein paar Etagen höher gekonnt und offen den Überblick genießen können. Bei dem Smog sahen wir das allerdings nicht als lohnenswert und blieben bei ersterem Angebot. Die Aussicht war entgegen unserer Erwartung sogar ganz gut, zudem liefen interessante und spektakuläre Videos über Basejumper vom Turm.
Die letzten Minuten der HoHo-Tickets nutzten wir dafür, vom Menara noch zur nationalen Moschee zu kommen. Da diese aber von 12:00 bis 15:00 nicht für Touristen geöffnet ist, entschieden wir uns spontan per Bahn für nicht mal 50 Cent an den Rande der Stadt, zu den berühmten Batu Caves, zu fahren. Diese ausgebauten Höhlen in den Bergen, beherbergen ein paar kleinere Tempel und sind nur über sehr steile Treppen erreichbar...
Diese kostenlose Attraktion setzt als stark religiöser Ort nur voraus, dass Knie und Schultern bedeckt sind. Ausgestattet mit einem Sarong stiegen wir, vorbei an etlichen extrem zutraulichen Affen, empor. Die Höhlen waren beeindruckend, aber recht schnell erkundet. Ein weiterer Eingang, etwas unterhalb der obersten Stufen, beheimatete dann wohl Fledermäuse und die weltweit ältesten Spinnen. Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit und einem kostenpflichtigen Eintritt dort, gingen wir nicht hinein und Richtung Bahnhof. Angekommen, realisierten wir, dass der Zug noch auf sich warten lies und somit betraten wir eine weitere Höhle in der Nähe des Bahnsteigs. Voller Treppen, Figuren und schön ausgeleuchtet, wurde hier etwas Geschichte und Mythologie von Malaysia erzählt.
Zurück in der Stadtmitte begaben wir uns erneut zur Moschee. In Burka gekleidet, dafür ohne Schuhe, erkundeten wir dieses imposante Gebäude mit seinem riesigen Gebetssaal, in dem beispielsweise auch der Präsident erscheinen muss. Eine nette ältere Dame klärte uns ausführlichst über sämtliche Gepflogenheiten und Details auf.
Anschließend ging es auf einen kurzen Abstecher erneut nach China-Town, um noch das ein oder andere Mitbringsel zu shoppen. Mit leckerem Tiger und kleineren Snacks konnte man das Gedränge und die Hektik dort sehr gut aushalten. Allerdings sollte uns der Stress nur etwas später einholen, da wir für den Abend einen Shuttle-Service zu einem der wohl schönsten Restaurants in und um Kuala Lumpur geordert hatten. Da die Zeit knapp und der Verkehr immer dicker wurde, kamen wir mit dem Taxi nicht wirklich voran.
Letztendlich doch noch pünktlich um 18:45 wurden wir dann zum Tamarind Springs Restaurant abgeholt. Nach ca. 20 Minuten Fahrt aus der Stadt raus, kamen wir am Rande eines Wohngebiets am unscheinbaren Eingang und dem dahinter liegenden Treppenanstieg an. Dieser führte zum sehr edlen und stilvoll eingerichteten Restaurant, welches direkt und teilweise sogar in den Dschungel gebaut wurde. Der Hauptbestandteil des Baumaterials entstand sogar aus der Abholzung für den Platzbedarf, wie wir vom sehr angenehmen und interessierten Personal erfahren sollten.
Gestartet wurde mit einem dekorativ auf einem Löffel angerichteten Gruß aus der Küche, zudem gab es hausgemachten Lemongrass-Saft. Auch unsere folgenden Gerichte - zum Beispiel eine wunderbare Vorspeisenkombination aus Fisch, Fleisch und Seafood - und Getränke waren äußerst exklusiv, allerdings auch vergleichsweise teuer. Das Ambiente war es aber allemal wert und das Menü auch außerordentlich gut, zudem bietet die Karte sowohl bei den Weinen, aber auch beim Essen eine riesige Auswahl.
Von den durchweg freundlichen Angestellten wurden wir im Nachgang noch durch das restliche Restaurant geführt. Mit Pool und separaten Bereichen eignet sich dieses wohl auch perfekt für größere Feiern. Den perfekten Abend noch mit Espresso und Capuccino abgerundet, schossen wir noch ein paar Fotos mit dem Personal und machten uns bereit für den Shuttle zurück zum Hotel (wie der Abholservice übrigens kostenlos). Da der Fahrer aber noch einen Moment brauchte, bat man uns nochmal in die Lounge und versorgte uns mit Chips, Chilisauce und Tamarindensaft aufs Haus. Im Hotel angekommen packten wir nur noch die Koffer und begaben uns zufrieden ein vorerst letztes Mal ins Hotel-Bett.
Die Nacht war bereits um 06:00 beendet und nach unserem Check-out wurden wir freundlichst mit Lunchpaketen verabschiedet. Per Taxi zum Flughafen und ein toller Urlaub war zu Ende. Lange müssen Malaysia und Singapur sicher nicht auf unsere Rückkehr waren.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 17 / Tag 18 - Krönender Abschluss im Dschungel und Rückflug
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Mittwoch, 21. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 16 - TwinTower plus HoHo KL
Während Ali sich im Hotel-Gym mit einem Morgenlauf den Tag begann, starteten Luke und ich etwas gemächlicher, bevor wir drei uns zum riesigen und super leckeren Frühstücksbuffet des Sheraton aufmachten. Dort hielten wir uns auch eine ganze Weile auf und probierten nahezu das komplette Angebot.
Bestens gestärkt ging es mit der Tram und per pedes zum Wahrzeichen der Stadt - den Petronas Twin Towers.
Nach den üblichen Fotos und umgucken in der, unterhalb der Türme liegenden, Shoppingmall entschieden wir uns, direkt zum Schalter zu gehen und spontan nach Tickets für die Skybridge in 41. und 42. Stock zu fragen. Entgegen unserer Erwartungen mussten wir nicht lange warten, um nach kurzen Instruktionen mit dem Fahrstuhl zunächst auf die halbe Höhe der Türme gefahren zu werden. "Dank" des anhaltenden Smogs konnte man von dort nicht wirklich viel und schon gar nicht weit sehen. Das änderte sich auch nicht entscheidend nach der Weiterfahrt in den 86. Stock, wo man zumindest noch etwas Hintergrundwissen zum ganzen Komplex und der weiteren Planung erhielt - besonders das Thema "grüne Stadt" und Umweltschutz spielen dort eine wichtige Rolle. Der Preis ist mit knapp 18,50 Euro für beide Stockwerke absolut in Ordnung.
Anschließend starteten wir direkt von dort aus in unsere zweite Hop-on Hop-off Erkundung nach Singapur am Anfang des Urlaubs. Im Gegensatz zur Tour im Stadtstaat reicht es in Kuala Lumpur allerdings aus, sich die 23 Stationen entspannt vom Bus aus anzuschauen und die gesamte Runde in knapp 2,5 bis 3 Stunden abzufahren, je nach Verkehrssituation natürlich. Vorbei am nächsten Highlight der Skyline - dem Menara KL - dem Nationalmuseum, dem malayischen Königspalast und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Gegenden landet man schließlich wieder an den Zwillingstürmen und dem Kuala Lumpur Convention Center.
Im, sich unterhalb befindenden KLCC, welches sich bestens zum ausgiebigen Shoppen eignet, kann man im fünften Stock auch fantastisch essen. Nach gemütlichem Durchschlendern und gucken entschieden wir uns für Thai-Küche und damit für das Imperial Chakri Palace Royal. Eins vorab: selbst in Thailand kann man kaum besser essen als dort. Mit knapp 60 Euro war das Ganze für drei Leute auch nicht gerade günstig, allerdings hatten wir neben Getränken und Curry-Gerichten auch noch tolle Suppen und Salate, welche auch eine ordentliche Portion Schärfe mit sich brachten.
Nach unserem reichhaltigen Mahl sahen wir uns noch in den Geschäften des KLCC um und begaben uns dann per HoHo-Bus Richtung Chinatown, in eine der für Asien typischen Shopping-Märkte mit allerlei Kleidung, Sonnenbrillen, Schuhen, Feuerzeugen und was das Herz sonst noch begehrt. Leute, die gerne handeln, kommen hier natürlich auf ihre Kosten, wenn sie bei der Qualität nicht allzu genau hinschauen.
Nach einem kurzen Abstecher in eine Bar ging es dann für uns mit der Bahn wieder zum Hotel und dort direkt aufs Zimmer. Zu Ehren von Marty McFly aus "Zurück in die Zukunft" wollten auch wir uns an diesem Tag den Film zu Gemüte führen. Nach einigen technischen Problemen blieb uns allerdings nur noch der Weg ins Traumland.
Bestens gestärkt ging es mit der Tram und per pedes zum Wahrzeichen der Stadt - den Petronas Twin Towers.
Nach den üblichen Fotos und umgucken in der, unterhalb der Türme liegenden, Shoppingmall entschieden wir uns, direkt zum Schalter zu gehen und spontan nach Tickets für die Skybridge in 41. und 42. Stock zu fragen. Entgegen unserer Erwartungen mussten wir nicht lange warten, um nach kurzen Instruktionen mit dem Fahrstuhl zunächst auf die halbe Höhe der Türme gefahren zu werden. "Dank" des anhaltenden Smogs konnte man von dort nicht wirklich viel und schon gar nicht weit sehen. Das änderte sich auch nicht entscheidend nach der Weiterfahrt in den 86. Stock, wo man zumindest noch etwas Hintergrundwissen zum ganzen Komplex und der weiteren Planung erhielt - besonders das Thema "grüne Stadt" und Umweltschutz spielen dort eine wichtige Rolle. Der Preis ist mit knapp 18,50 Euro für beide Stockwerke absolut in Ordnung.
Anschließend starteten wir direkt von dort aus in unsere zweite Hop-on Hop-off Erkundung nach Singapur am Anfang des Urlaubs. Im Gegensatz zur Tour im Stadtstaat reicht es in Kuala Lumpur allerdings aus, sich die 23 Stationen entspannt vom Bus aus anzuschauen und die gesamte Runde in knapp 2,5 bis 3 Stunden abzufahren, je nach Verkehrssituation natürlich. Vorbei am nächsten Highlight der Skyline - dem Menara KL - dem Nationalmuseum, dem malayischen Königspalast und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten und Gegenden landet man schließlich wieder an den Zwillingstürmen und dem Kuala Lumpur Convention Center.
Im, sich unterhalb befindenden KLCC, welches sich bestens zum ausgiebigen Shoppen eignet, kann man im fünften Stock auch fantastisch essen. Nach gemütlichem Durchschlendern und gucken entschieden wir uns für Thai-Küche und damit für das Imperial Chakri Palace Royal. Eins vorab: selbst in Thailand kann man kaum besser essen als dort. Mit knapp 60 Euro war das Ganze für drei Leute auch nicht gerade günstig, allerdings hatten wir neben Getränken und Curry-Gerichten auch noch tolle Suppen und Salate, welche auch eine ordentliche Portion Schärfe mit sich brachten.
Nach unserem reichhaltigen Mahl sahen wir uns noch in den Geschäften des KLCC um und begaben uns dann per HoHo-Bus Richtung Chinatown, in eine der für Asien typischen Shopping-Märkte mit allerlei Kleidung, Sonnenbrillen, Schuhen, Feuerzeugen und was das Herz sonst noch begehrt. Leute, die gerne handeln, kommen hier natürlich auf ihre Kosten, wenn sie bei der Qualität nicht allzu genau hinschauen.
Nach einem kurzen Abstecher in eine Bar ging es dann für uns mit der Bahn wieder zum Hotel und dort direkt aufs Zimmer. Zu Ehren von Marty McFly aus "Zurück in die Zukunft" wollten auch wir uns an diesem Tag den Film zu Gemüte führen. Nach einigen technischen Problemen blieb uns allerdings nur noch der Weg ins Traumland.
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Dienstag, 20. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 15 - Aus dem Dschungel in den "Dschungel"
An diesem Tag sollte es zur letzten Station des fantastischen Trips gehen - Kuala Lumpur! Zunächst gab es aber ein ausgiebiges Frühstück, welches man im einfachen Dreamtel nicht vermuten wollte. Gestärkt und bestens vorbereitet ging es mit dem Taxi Richtung Flughafen. Nach längeren Zwischenstopps, zumindest deutlich länger als geplant, an einem weiteren Hotel und dem Filipino Market (ohne Chilisoße konnten wir Borneo nicht verlassen) waren wir doch erstaunlich gut in der Zeit und deckten uns mit Postkarten, Getränken, Mitbringseln und Snacks ein.
Zweieinhalb Stunden Flug später kamen wir am, etwas außerhalb der Stadt liegenden, Flughafen von Kuala Lumpur an. Auf den knapp 70km Taxi-Fahrt (für umgerechnet 25 Euro) merkten wir sofort den deutlichen Smog, der auf und neben der Autobahn "hing". Die Nachfrage beim Taxi-Fahrer bestätigte, dass auch die Stadt leider sehr vernebelt war - den Verkehr der Rushhour nahmen wir etwas enttäuscht kaum noch wahr. Unser Hotel, welches wir uns für die drei ausstehenden Übernachtungen ausgesucht hatten, sollte uns aber recht schnell entschädigen - das Sheraton Imperial KL.
Schon die Eingangshalle wirkte sehr imposant und zeigte den kolonialen, rustikal charmanten Stil des Sheraton. Nach dem Check-In sahen wir uns noch etwas um und fuhren dann mit dem Fahrstuhl zu unserem wirklich schönen Zimmer im 30. Stock. Da auch hier Dank des Smogs nicht wirklich viel mit "Aussicht genießen" war, ging es für uns zunächst in den überraschenderweise kalten Pool, auch der Whirlpool sollte nicht entscheidend wärmer sein. Nach dem obligatorischen Bier verschwanden wir deshalb auch wieder ins Zimmer, richteten uns etwas her und begaben uns der vielzitierten Nase nach - der Hunger trieb uns direkt zur Jalan Alor.
Die beliebte und belebte Straße, die so gar nicht zum modernen und hochgebauten Stadtbild passen will, mit allerlei Angebot, kann einen schnell stressen. Viele der Bediensteten in den Food stalls versuchen Touristen, natürlich für ihr Essen zu begeistern und wirken demnach auf westliche Kulturen etwas aufdringlich. Die servierten Gerichten schmecken aber alle bestens und bieten, auch über die Stalls hinweg, eine riesen Auswahl an Reis, dumplings, Gemüse, Früchten, Fisch, Fleisch...
Bei guter Schärfe war auch hier ein Bier unerlässlich.
Auch ein leckeres Eis durfte nicht fehlen. Das Besondere hier, an einem kleinen Stand am Ende der Jalan Alor, war, dass sämtliche Zutaten wie Mango oder Erdnüsse erst gehackt und dann auf einer kalten Steinplatte zu kleinen Eis-Rollen verarbeitet wurde. Im Becher gestabelt und mit Schokolade bestreut war das ein perfekter Abschluss. Zurück im Hotel spielten wir noch mit unserer technischen Errungenschaft am TV rum, welche sich als absoluter Müll heraus stellte.
Zweieinhalb Stunden Flug später kamen wir am, etwas außerhalb der Stadt liegenden, Flughafen von Kuala Lumpur an. Auf den knapp 70km Taxi-Fahrt (für umgerechnet 25 Euro) merkten wir sofort den deutlichen Smog, der auf und neben der Autobahn "hing". Die Nachfrage beim Taxi-Fahrer bestätigte, dass auch die Stadt leider sehr vernebelt war - den Verkehr der Rushhour nahmen wir etwas enttäuscht kaum noch wahr. Unser Hotel, welches wir uns für die drei ausstehenden Übernachtungen ausgesucht hatten, sollte uns aber recht schnell entschädigen - das Sheraton Imperial KL.
Schon die Eingangshalle wirkte sehr imposant und zeigte den kolonialen, rustikal charmanten Stil des Sheraton. Nach dem Check-In sahen wir uns noch etwas um und fuhren dann mit dem Fahrstuhl zu unserem wirklich schönen Zimmer im 30. Stock. Da auch hier Dank des Smogs nicht wirklich viel mit "Aussicht genießen" war, ging es für uns zunächst in den überraschenderweise kalten Pool, auch der Whirlpool sollte nicht entscheidend wärmer sein. Nach dem obligatorischen Bier verschwanden wir deshalb auch wieder ins Zimmer, richteten uns etwas her und begaben uns der vielzitierten Nase nach - der Hunger trieb uns direkt zur Jalan Alor.
Die beliebte und belebte Straße, die so gar nicht zum modernen und hochgebauten Stadtbild passen will, mit allerlei Angebot, kann einen schnell stressen. Viele der Bediensteten in den Food stalls versuchen Touristen, natürlich für ihr Essen zu begeistern und wirken demnach auf westliche Kulturen etwas aufdringlich. Die servierten Gerichten schmecken aber alle bestens und bieten, auch über die Stalls hinweg, eine riesen Auswahl an Reis, dumplings, Gemüse, Früchten, Fisch, Fleisch...
Bei guter Schärfe war auch hier ein Bier unerlässlich.
Auch ein leckeres Eis durfte nicht fehlen. Das Besondere hier, an einem kleinen Stand am Ende der Jalan Alor, war, dass sämtliche Zutaten wie Mango oder Erdnüsse erst gehackt und dann auf einer kalten Steinplatte zu kleinen Eis-Rollen verarbeitet wurde. Im Becher gestabelt und mit Schokolade bestreut war das ein perfekter Abschluss. Zurück im Hotel spielten wir noch mit unserer technischen Errungenschaft am TV rum, welche sich als absoluter Müll heraus stellte.
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Montag, 19. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 14 - Zurück nach KK mit Hürden
Nach unserer Rückkehr gab es noch entspanntes Frühstück, eine kurze Dusche und dann hieß es wieder 'Koffer packen'. Noch vor neun Uhr waren wieder auf die andere Flusseite übergesetzt und räumten den Transporter von der Hinfahrt ein.
Unser inzwischen sehr gut eingespieltes Team mit Vanessa und Fabio wurde zur Mile 32 gefahren, wo uns der Bus Richtung Kota Kinabalu wieder einsammeln sollte. Zwischendrin verabschiedeten wir noch die nette Kalifornierin (deren Namen ich leider nicht mehr weiß) und stiegen an besagtem Meilenstand an einer Art Überlandstraße aus. Mit unserem ganzen Gepäck übergab uns das Camp-Team einem Typen - dem, ehrlich gesagt, ersten nicht vertrauenswürdigen Menschen dort - der uns dabei helfen sollte und wollte, unseren Bus zu erwischen. Während wir die Koffer einfach an der Straßenseite stehen ließen und in der gegenüber liegenden Bar einen Kaffee trunken, wollte uns eben jener Typ glaubhaft vermitteln, dass der nahende Bus wohl voll wäre, wie er über Telefonat heraus gefunden hätte.
Allerdings hatte er natürlich einen guten Freund in der Hinterhand, der passenderweise gerade in der Nähe wäre und uns mit seinem Transporter für einen etwas höheren Preis auch nach KK fahren würde. Das Angebot lehnten wir dankend aber vehement ab - auch als der Freund bereits mit dem Auto vor uns stand. So legten wir uns also neben unser Gepäck an die Straße, sonnten uns und warteten auf den Bus, der ein paar Minuten später auch eintraf. Er war lange nicht so voll wie berichtet. Auch nach dem Einsteigen sollten die "Verhandlungen" nicht aufhören und nach zähem hin und her bezahlten wir den normalen Buspreis und machten uns von da an entspannt auf den Weg.
In KK angekommen führte uns unser erster Weg in den Supermarkt, Kaffee und Geld holen. Rajis, unser Freund vom Jungle Trekking, holte uns sogar wieder am Busplatz wieder ein und fuhr uns fünf die knapp 20 Minuten wieder in die Stadt. Hier landeten Luke, Ali und ich erneut im Dreamtel, während Vanesse und Fabio in einem Hostel in der Nähe eincheckten. Mit den Beiden trafen wir uns auch später wieder und verbrachten zusammen unseren letzten Abend auf Borneo.
Zunächst ging es an die Promenade, wo wir es uns erneut mit Shisha, Kokosshake und Bier gut gingen ließen. Mit entspannenden Gesprächen kam auch der Hunger und wir begaben uns Richtung der philippinischen Märkte, wo es auch ausreichend Essen und vor allem frisch gefangenen Fisch geben sollte.
Wir probierten verschiedenste, teils abenteuerlich süße und eingefärbte, Backwaren und entschieden uns dann, in der Mitte, nahe dem Wasser, an einem Tisch Platz zu nehmen und von verschiedenen Ständen unser Essen zu bestellen: gegrillte White und Red Snapper, Chicken Satay, Suppe, Reis und frisch gepresste Säfte in der handlichen 1-Liter-Größe. Während wir uns mit diesem fantastischen und leckeren Mahl beschäftigten, fing es plötzlich an, wie aus Eimern zu regnen. Das war dann unser zweites Mal, dass wir vom "allgegenwärtigen" Monsun überrascht wurden. Und es prasselte sofort heftigst runter. Die Leute an den Ständen hatten ordentlich Probleme, die wenigen Überdachungen auch noch zu halten bzw. zu fixieren. Nach einer knappen halben Stunde war der Regen aber wieder vorbei und wir machten uns langsam auf den Weg Richtung Hotel, wo wir uns von Vanessa und Fabio verabschiedeten.
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Shisha
Standort:
Kota Kinabalu, Sabah, Malaysia
Sonntag, 18. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 13 - River cruise and jungle trekking
Der erste Morgen im Camp sollte anstrengend werden - halb sechs aufstehen war angesagt, weil die erste Bootstour bereits eine halbe Stunde später startete. Die Zeit ist extra so gewählt, da man morgens die beste Möglichkeit hat, Tiere am Flussufer zu sehen, da diese zum essen direkt ans Wasser kommen. Leider war der knapp 1,5-stündige Ausflug recht langweilig, da wir nicht sonderlich viel zu Gesicht bekamen.
Wieder im Camp gab es für uns Frühstück, dann eine kurze Pause und anschließend begaben wir uns auf ein gemütliches Dschungel-Trekking, dass eher einem Waldspaziergang glich, aber durch gute Tipps und Tricks von unserem Guide Max interessant gestaltet und durchaus aufgewertet wurde.
Ziel des Walks war ein schöner See, welcher sich allerdings nicht wirklich zum Baden eignete. Der Grund dafür waren viele kleine Fische, die man vor allem aus Aquarien kennt, in denen man sich die Füße reinigen lassen kann. Selbiges taten wir dann und hielten unsere Beine vom Steg ins Wasser.
Diese kitzelige Angelegenheit werteten wir durch ein paar "Aushalte-Wettbewerbe" und Toastbrot zwischen den Zehen auf. Ein paar neben uns sitzende Engländer wollten die kleinen Fische dadurch besonders zur Pediküre animieren und ließen uns an diesem Event teilhaben.
Nach einer knappen halben Stunde am See ging es den gleichen Weg wieder zurück, den wir auch gekommen waren. Entsprechend hielt sich der Info-Gehalt nun in Grenzen.
Nach einer erfrischenden Dusche bei sengender Hitze ging es zum Mittagessen, wo neben uns fünf allerdings nur noch eine weitere Backpackerin (aus Kalifornien) saß und wir somit eine lustige Runde bildeten. Den Nachmittag verbrachten wir mit Musik hören, schlafen und in der Hängematte liegen, bevor es nach dem alltäglichen Tea-Break mit dem Boot zur zweiten Tages-Tour ging. Unser Guide Max eröffnete uns die Option, dass wir, weiter aufwärts am Fluss eventuell Elefanten sehen könnten, was wir gerne wahrnehmen wollten und für die größere Tour auch bereitwillig zwölf Euro extra pro Person zahlten.
Leider sollten wir nicht das Glück haben, die grauen Dickhäuter live am Hufer zu sehen, da diese bereits ins Landesinnere verschwunden waren. Zumindest ein imposantes Krokodil kreuzte noch unseren Weg als wir gegen 18 Uhr wieder am Camp ankamen. Ansonsten passierte außer Abendessen mit anschließendem Bier und Tratsch an der Rezeption nichts Großartiges mehr.
Wieder im Camp gab es für uns Frühstück, dann eine kurze Pause und anschließend begaben wir uns auf ein gemütliches Dschungel-Trekking, dass eher einem Waldspaziergang glich, aber durch gute Tipps und Tricks von unserem Guide Max interessant gestaltet und durchaus aufgewertet wurde.
Ziel des Walks war ein schöner See, welcher sich allerdings nicht wirklich zum Baden eignete. Der Grund dafür waren viele kleine Fische, die man vor allem aus Aquarien kennt, in denen man sich die Füße reinigen lassen kann. Selbiges taten wir dann und hielten unsere Beine vom Steg ins Wasser.
Diese kitzelige Angelegenheit werteten wir durch ein paar "Aushalte-Wettbewerbe" und Toastbrot zwischen den Zehen auf. Ein paar neben uns sitzende Engländer wollten die kleinen Fische dadurch besonders zur Pediküre animieren und ließen uns an diesem Event teilhaben.
Nach einer knappen halben Stunde am See ging es den gleichen Weg wieder zurück, den wir auch gekommen waren. Entsprechend hielt sich der Info-Gehalt nun in Grenzen.
Nach einer erfrischenden Dusche bei sengender Hitze ging es zum Mittagessen, wo neben uns fünf allerdings nur noch eine weitere Backpackerin (aus Kalifornien) saß und wir somit eine lustige Runde bildeten. Den Nachmittag verbrachten wir mit Musik hören, schlafen und in der Hängematte liegen, bevor es nach dem alltäglichen Tea-Break mit dem Boot zur zweiten Tages-Tour ging. Unser Guide Max eröffnete uns die Option, dass wir, weiter aufwärts am Fluss eventuell Elefanten sehen könnten, was wir gerne wahrnehmen wollten und für die größere Tour auch bereitwillig zwölf Euro extra pro Person zahlten.
Leider sollten wir nicht das Glück haben, die grauen Dickhäuter live am Hufer zu sehen, da diese bereits ins Landesinnere verschwunden waren. Zumindest ein imposantes Krokodil kreuzte noch unseren Weg als wir gegen 18 Uhr wieder am Camp ankamen. Ansonsten passierte außer Abendessen mit anschließendem Bier und Tratsch an der Rezeption nichts Großartiges mehr.
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Standort:
Sungai Kinabatangan, Malaysia
Samstag, 17. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 12 - Kinabatangan River
Halbzeit auf Borneo: nach frühem Aufstehen, Koffer packen und einfachem, aber gutem Frühstück an der Rezeption des Sepilok B&B marschierten wir mal wieder vor zum Orang-Utan Research Center.
Dort ging es zunächst zur Nursery, der ersten Station für die Waisenkinder auf ihrem Weg zur Wiederauswilderung. Während man die ganz Jungen (bis zwei Jahre) dort zum Schutz nicht zu Gesicht bekommt, beobachtet man allerdings die Zwei- bis Fünfjährigen in einem gesperrten und durch Glas abgetrennten Außenbereich beim rumspielen, klettern und lernen.
Von dort aus ging es auf den Holzpfaden, welche wir bereits vom Nightwalk kannten, weiter zu den etwas älteren Orang-Utans. In der Mitte des knapp 43 Hektar großen Geländes gibt es hier zweimal am Tag eine öffentliche Fütterung. Da an diesem Tag allerdings nur drei Tiere auftauchten, war das weitaus aufregendere Spektakel jenseits der Holzplattform, auf der ein Pfleger mit Obst und Gemüse lockte, die Menschenmasse, welche sich an den Aussichtspunkten des Weges drängten und Fotos schossen.
Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor unsere Reise weiter ging, setzten wir uns auf Saft und Kaffee ins Lake Bistro vom Vorabend. Anschließend ging es per Taxi erneut zum Bed & Breakfast, Koffer einsammeln, auschecken und wieder zurück zum Research Center. Dort wurden wir dann zum nächsten großen Abenteuer abgeholt: drei Tage Kinabatangan River.
Nachdem wir weitere Leute (alles Backpacker, wie sich noch herausstellen sollte) eingesammelt, fuhren wir, mit einem Zwischenstopp zum snacken und trinken - es gab Pattaya und frischgepressten Orangensaft - zwei Stunden Richtung Fluss, der zunächst wenig einladend wirkte.
Kaum angekommen wurden wir per Boot übergesetzt auf die andere Seite, wo sich unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte befinden sollte. In einer Art Camp, bestehend aus mehrere Hütten, Häusern und einem offenen Essenssaal, setzten wir uns zunächst bei einem Begrüßungsdrink an die Rezeption und lernten in ersten Gesprächen die anderen Leute aus unserem Bus kennen (zwei schwedische Backpackerinnen;Vanessa, eine Urlauberin aus der französisch-sprachigen Schweiz, und Fabio, ein brasilianischer Aussteiger, mit denen wir noch Einiges an Zeit verbringen sollten). Nebenbei wurden wir unseren Unterkünften zugeteilt und über die nächsten Tage ausführlichst gebrieft - zeitweise konnte, mit einem Augenzwinkern, der Eindruck eines Bootcamps entstehen.
Mit dem Ersten der perfekt und strikt durchgeplanten Events sollten wir nach Zimmerbezug auch direkt starten. Es gab eine kurze Tea-Time mit Gebäck, bevor es auf eine zweistündige Bootstour ging. Am Flussufer konnten wir einige Affen (u.a. Probiscis monkey und Langschwanzmakak) und Vögel (z.B. den für Borneo typischen Hornbill) sehen.
Wir fuhren einen kleinen Teil des riesigen Flusses und einen Nebenarm ab - anschließend ging es zurück zum Camp. Bei einem Bier tauschten wir uns noch etwas mit Vanessa und Fabio aus, bevor es Abendessen gab. Abgerundet wurde das Tagesangebot von einem Nightwalk, welchen wir zu viert bei Max, unserem Bootsmann, wahrnahmen. Ausgerüstet mit Taschenlampen und einer zweiten Gruppe folgend gestaltete sich diese Nachtwanderung ähnlich "spektakulär" wie der in Sepilok: bis auf ein paar Vögel und Insekten sahen wir lediglich kleine Skorpione und einen schlafenden Maki.
Mit abschließendem Gute-Nacht-Bier ging es zeitig ins Bett, weil der nächste Tag auch früh starten sollten.
Dort ging es zunächst zur Nursery, der ersten Station für die Waisenkinder auf ihrem Weg zur Wiederauswilderung. Während man die ganz Jungen (bis zwei Jahre) dort zum Schutz nicht zu Gesicht bekommt, beobachtet man allerdings die Zwei- bis Fünfjährigen in einem gesperrten und durch Glas abgetrennten Außenbereich beim rumspielen, klettern und lernen.
Von dort aus ging es auf den Holzpfaden, welche wir bereits vom Nightwalk kannten, weiter zu den etwas älteren Orang-Utans. In der Mitte des knapp 43 Hektar großen Geländes gibt es hier zweimal am Tag eine öffentliche Fütterung. Da an diesem Tag allerdings nur drei Tiere auftauchten, war das weitaus aufregendere Spektakel jenseits der Holzplattform, auf der ein Pfleger mit Obst und Gemüse lockte, die Menschenmasse, welche sich an den Aussichtspunkten des Weges drängten und Fotos schossen.
Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor unsere Reise weiter ging, setzten wir uns auf Saft und Kaffee ins Lake Bistro vom Vorabend. Anschließend ging es per Taxi erneut zum Bed & Breakfast, Koffer einsammeln, auschecken und wieder zurück zum Research Center. Dort wurden wir dann zum nächsten großen Abenteuer abgeholt: drei Tage Kinabatangan River.
Nachdem wir weitere Leute (alles Backpacker, wie sich noch herausstellen sollte) eingesammelt, fuhren wir, mit einem Zwischenstopp zum snacken und trinken - es gab Pattaya und frischgepressten Orangensaft - zwei Stunden Richtung Fluss, der zunächst wenig einladend wirkte.
Kaum angekommen wurden wir per Boot übergesetzt auf die andere Seite, wo sich unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte befinden sollte. In einer Art Camp, bestehend aus mehrere Hütten, Häusern und einem offenen Essenssaal, setzten wir uns zunächst bei einem Begrüßungsdrink an die Rezeption und lernten in ersten Gesprächen die anderen Leute aus unserem Bus kennen (zwei schwedische Backpackerinnen;Vanessa, eine Urlauberin aus der französisch-sprachigen Schweiz, und Fabio, ein brasilianischer Aussteiger, mit denen wir noch Einiges an Zeit verbringen sollten). Nebenbei wurden wir unseren Unterkünften zugeteilt und über die nächsten Tage ausführlichst gebrieft - zeitweise konnte, mit einem Augenzwinkern, der Eindruck eines Bootcamps entstehen.
Mit dem Ersten der perfekt und strikt durchgeplanten Events sollten wir nach Zimmerbezug auch direkt starten. Es gab eine kurze Tea-Time mit Gebäck, bevor es auf eine zweistündige Bootstour ging. Am Flussufer konnten wir einige Affen (u.a. Probiscis monkey und Langschwanzmakak) und Vögel (z.B. den für Borneo typischen Hornbill) sehen.
Wir fuhren einen kleinen Teil des riesigen Flusses und einen Nebenarm ab - anschließend ging es zurück zum Camp. Bei einem Bier tauschten wir uns noch etwas mit Vanessa und Fabio aus, bevor es Abendessen gab. Abgerundet wurde das Tagesangebot von einem Nightwalk, welchen wir zu viert bei Max, unserem Bootsmann, wahrnahmen. Ausgerüstet mit Taschenlampen und einer zweiten Gruppe folgend gestaltete sich diese Nachtwanderung ähnlich "spektakulär" wie der in Sepilok: bis auf ein paar Vögel und Insekten sahen wir lediglich kleine Skorpione und einen schlafenden Maki.
Mit abschließendem Gute-Nacht-Bier ging es zeitig ins Bett, weil der nächste Tag auch früh starten sollten.
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nightwalk,
Nursery,
Orang-Utan Research Center,
Probiscos,
Sepilok
Standort:
Kinabatangan, Sabah, Malaysia
Freitag, 16. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 11 - Eine Busfahrt, die ist lustig
Um nach dem Dschungel-Abenteuer bloß keine Langeweile aufkommen zu lassen, ging es am nächsten Morgen um fünf Uhr raus, Sachen packen und zum Checkout. Erneut mit einem Lunchpaket bewaffnet, sahen wir unseren Freund Rajis an diesem Tag sehr früh wieder. Er hatte angeboten, uns zum Bus zu fahren, mit dem wir einen Teil von Borneo hinter uns bringen und auch den östlichen Teil erkunden wollten. Nach knapp 20 Minuten Fahrt zur Busstation half er uns noch beim Ticket holen (für knapp 10 Euro pro Person) und Bus finden, dann lies er uns wieder alleine.
Wir frühstückten noch kurz an der Station, besetzten die letzten Reihen im komfortablen Bus und los ging der sechs-Stunden-Trip Richtung Sandakan. Über holprige Straßen ging es zunächst vorbei am vernebelten Mount Kinabalu - das sollte allerdings auch der einzig interessante Teil der Strecke sein.
Ausreichend durch Musik und Filme unterhalten, war zumindest der Weg bis zum Zwischenstopp auf halber Strecke absolut erträglich. Hier, mitten in den Bergen, gab es eine Möglichkeit, etwas zu essen und einen Kaffee zu trinken.
Aber auch der konnte uns nicht davon abhalten, den Rest des "netten Ausflugs" mit schlafen zu verbringen. Das nächste Mal aufgeschreckt sind wir, als wir unser Ziel, Sepilok (nicht weit vor Sandakan), erreicht hatten. Man lies uns an einem Kreisel raus und da standen wir - bei gefühltem Wüstenwetter, mitten in der Pampa.
Wir sprangen direkt in das erste Taxi, was tatsächlich dort anhielt und dessen Fahrer absolut gewillt war, uns zu unserem Bed & Breakfast zu fahren. Leider war es das erste Mal im Urlaub, dass die Kommunikation etwas holprig verlief, ähnlich der Straße, die wir durch das Sepilok Natur- und Forschungs-Reservat. Nach knapp drei Kilometern Fahrt mit offenem und klapperndem Kofferraum, stiegen wir an einem Orang-Utan Institut aus, umgeben von diversen B&Bs.
Leider war Unseres nicht dabei und nach einiger Recherche marschierten wir bei sengender Hitze und mit sämtlichem Gepäck die halbe Strecke wieder zurück, um dann fix und fertig tatsächlich doch an richtiger Stelle anzukommen.
In einer großen Anlage mit diversen Hütten, bekamen wir ein gemütliches Zimmer im Stile einer Jugendherberge: Doppelstockbett, Schreibtisch, Deckenventilator, Bad. Besonders Letzteres war nach dem anstrengenden "Spaziergang" absolut notwendig. Nach der erfrischenden Dusche gingen wir zurück zur Rezeption, um uns dort ein Bier zu gönnen und ein paar Darts zu werfen. Kneipenstimmung im Dschungel.
Nachdem uns die Rezeptionistin freundlicherweise für einen Nightwalk anmeldete, spazierten wir den gekommenen Weg zum Orang-Utan Research Center wieder zurück, kamen allerdings lange vor der Zeit an. Also erkundeten wir etwas die Gegend und landeten schließlich in einer sehr schönen Bar an einem See, welche zu einem Resort gehört. Nach ein paar Snacks und frischgepressten Säften begaben wir uns schließlich total entspannt zu unserem Guide für den Nightwalk.
Nach ca. 20 Briten, verkleidet wie Indiana Jones, kamen wir uns in kurzen Hosen und Flip-Flops fast etwas naiv vor. Allerdings gab der hölzerne Pfad durch das Institut keinen Anlass zur Sorge. Ausgerüstet mit Taschenlampen folgten wir dem Guide und drehten eine ruhige Runde durch das dunkle Gelände. Außer ein paar Insekten, einer schlafenden Schlange und ein paar Flughörnchen in der Ferne gab es leider nicht viel Spannendes zu sehen. Im Anschluss machten wir uns wieder auf dne Rückweg zu unserer Lodge, kehrten kurz an der Rezeption ein und begaben uns ins Bett.
Wir frühstückten noch kurz an der Station, besetzten die letzten Reihen im komfortablen Bus und los ging der sechs-Stunden-Trip Richtung Sandakan. Über holprige Straßen ging es zunächst vorbei am vernebelten Mount Kinabalu - das sollte allerdings auch der einzig interessante Teil der Strecke sein.
Ausreichend durch Musik und Filme unterhalten, war zumindest der Weg bis zum Zwischenstopp auf halber Strecke absolut erträglich. Hier, mitten in den Bergen, gab es eine Möglichkeit, etwas zu essen und einen Kaffee zu trinken.
Aber auch der konnte uns nicht davon abhalten, den Rest des "netten Ausflugs" mit schlafen zu verbringen. Das nächste Mal aufgeschreckt sind wir, als wir unser Ziel, Sepilok (nicht weit vor Sandakan), erreicht hatten. Man lies uns an einem Kreisel raus und da standen wir - bei gefühltem Wüstenwetter, mitten in der Pampa.
Wir sprangen direkt in das erste Taxi, was tatsächlich dort anhielt und dessen Fahrer absolut gewillt war, uns zu unserem Bed & Breakfast zu fahren. Leider war es das erste Mal im Urlaub, dass die Kommunikation etwas holprig verlief, ähnlich der Straße, die wir durch das Sepilok Natur- und Forschungs-Reservat. Nach knapp drei Kilometern Fahrt mit offenem und klapperndem Kofferraum, stiegen wir an einem Orang-Utan Institut aus, umgeben von diversen B&Bs.
Leider war Unseres nicht dabei und nach einiger Recherche marschierten wir bei sengender Hitze und mit sämtlichem Gepäck die halbe Strecke wieder zurück, um dann fix und fertig tatsächlich doch an richtiger Stelle anzukommen.
In einer großen Anlage mit diversen Hütten, bekamen wir ein gemütliches Zimmer im Stile einer Jugendherberge: Doppelstockbett, Schreibtisch, Deckenventilator, Bad. Besonders Letzteres war nach dem anstrengenden "Spaziergang" absolut notwendig. Nach der erfrischenden Dusche gingen wir zurück zur Rezeption, um uns dort ein Bier zu gönnen und ein paar Darts zu werfen. Kneipenstimmung im Dschungel.
Nachdem uns die Rezeptionistin freundlicherweise für einen Nightwalk anmeldete, spazierten wir den gekommenen Weg zum Orang-Utan Research Center wieder zurück, kamen allerdings lange vor der Zeit an. Also erkundeten wir etwas die Gegend und landeten schließlich in einer sehr schönen Bar an einem See, welche zu einem Resort gehört. Nach ein paar Snacks und frischgepressten Säften begaben wir uns schließlich total entspannt zu unserem Guide für den Nightwalk.
Nach ca. 20 Briten, verkleidet wie Indiana Jones, kamen wir uns in kurzen Hosen und Flip-Flops fast etwas naiv vor. Allerdings gab der hölzerne Pfad durch das Institut keinen Anlass zur Sorge. Ausgerüstet mit Taschenlampen folgten wir dem Guide und drehten eine ruhige Runde durch das dunkle Gelände. Außer ein paar Insekten, einer schlafenden Schlange und ein paar Flughörnchen in der Ferne gab es leider nicht viel Spannendes zu sehen. Im Anschluss machten wir uns wieder auf dne Rückweg zu unserer Lodge, kehrten kurz an der Rezeption ein und begaben uns ins Bett.
Stichwörter:
B&B,
Bar at the lake,
Bed and Breakfast,
Berg,
Bus,
Institut,
Kota Kinabalu,
Lodge,
Mount Kinabalu,
nightwalk,
Orang-Utan Research Center,
Sandakan,
Sepilok
Standort:
Sepilok, 90000 Sandakan, Sabah, Malaysia
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 10 - Time to relax...not
Im Anschluss räumten wir noch das Lager auf, füllten unsere Wasserflaschen am Bambus auf und machten uns auf den weiteren Weg entlang und durch den Fluss. Ein paar abenteuerliche Dschungelpfade später gelangten wir an einen fantastischen Wasserfall, den wir umgehend zum plantschen, rutschen und springen nutzten.
Entgegen Con's Tagesmotto - "time to relax" - ging es nach diesem angenehmen Zwischenstopp über enorme Anstiege mit etlichen umgestürzten Bäumen ("jungle Limbo") beschwerlich Dschungel aufwärts. Bei extremen feucht-warmen Bedingungen kamen wir fix und fertig an einer Bananenplantage, direkt an der main road, an. Das sollte das Ziel unseres Ausflugs sein und wir warteten auf Rajis, der uns 20 Minuten später mit einer Runde Iso-Drinks einsammelte.
Auf der Fahrt nach Kota Kinabalu hielten wir nach knapp einer Stunde an einem kleinen Lokal am uns gut bekannten Fluss an und wurden von Rajis und Con noch auf ein leckeres Essen eingeladen. Zu trinken gab es den, in der Region Sabah sehr beliebten, Kit Chai Ping, einer Mischung aus Zuckersirup, salzig-saueren Trockenpflaumen, Mini-Limetten und Wasser. Als Suppe wurde uns eine Wasserbüffel-Brühe gereicht, die sehr interessant schmeckte, und als Highlight dazu, aßen wir ein eher typisches und äußerst schmackhaftes Thai-Gericht, Pattaya. Über ein simples Reis-Hähnchen-Gericht kommen Rührei und Chili-Soße und machen es zu einem echten Klassiker in Malaysia.
Noch während wir dort saßen und uns das Essen schmecken ließen, fing es plötzlich an zu schauern - für einen Regenwald typisch wie aus Eierm, aber nur vorübergehend. Wir waren froh, dass uns dieses Wetter beim Dschungel-Trekking erspart geblieben ist. Nachdem sich noch diverse Kamikaze-Geckos von der Decke auf uns stürzten, setzten wir die Weiterfahrt zum Dreamtel KK fort.
Das Hotel richtet sich wohl eher an Buisness-Gäste, war aber zu einem fairen Preis für das 3-er Zimmer absolut in Ordnung - trotz nicht vorhandenem Fenster im Zimmer. Raus aus den Klamotten und unter die warme Dusche tat nach dem zweitägigen Abenteuer besonders gut. Da es am nächsten Morgen per Bus auf die andere Seite der Insel gehen sollte, suchten wir noch am gleichen Abend per Taxi eine offene Wäscherei auf, um den Dschungel aus Rucksäcken, Kleidung und Schuhen zu waschen.
Dank total freundlicher Angestellter konnten wir die drei Stunden Reinigung und trocken (jeweils drei Maschinen für knapp 10 Euro) damit verbringen, an der Promenade noch eine Shisha zu rauchen und Kaffee, Coke, den nachmittags kennengelernten Kit Chai Ping und einen Maß-Krug Kokosshake (für ~ 1,30 Euro!) zu trinken. Anschließend hieß es nur noch Wäsche abholen, packen und ins Bett gehen.
Stichwörter:
Bambus,
Borneo,
Dreamtel,
Dschungel,
Fluss,
jungle,
jungle limbo,
klettern,
Kota Kinabalu,
Lost Borneo,
Regen,
Wasserfall,
waterfall
Standort:
Sabah, Malaysia
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 9 - Welcome to the jungle
Da wir vom Sonnenuntergang am Abend vorher nicht viel hatten, ging es an diesem Morgen um 05:00 Uhr aus dem Bett, um auf der anderen Seite der Insel wenigstens den Sonnenaufgang zu begutachten. Auch hier sollten uns allerdings die Wolken einen kleinen Strich durch die Rechnung machen. Mit frischem Kaffee und Meeresrauschen war es aber ein angenehmer Start in einen Tag, dern noch wesentlich aufregender werden sollte.
Kurz nach sieben wurden wir dann mitsamt unserem Gepäck zur Rezeption gebracht, an der wir noch Lunchpakete erhielten. Dann nahmen wir Abschied von Manukan Island und düsten mit dem Boot wieder nach Kota Kinabalu, zum Jesselton Point. Dort angekomme, wdimeten wir uns dem reichhaltigen Frühstück und warteten auf unseren Guide vom Team L.O.S.T. Borneo.
Als wir schließlich eingesammelt wurden, standen also Rajis und Con, zwei super nette und mega lustige Typen, mit ihrem Geländewagen vor uns und statteten uns mit Hängematten, Schlafsäcken und Plane aus. Das gesamte Gepäck wurde auf und ins Auto geladen und dann fuhren wir zwei Stunden in den Dschungel, bestens unterhalten von unseren beiden neuen Freunden (überrascht von der Info, dass es in Deutschland schneit).
Rajis setzte uns vier und unsere Rucksäcke an einer Schotterpiste ab, welche links und rechts von purer Natur gesäumt war. Nach einem kurzen Plausch und Fotosession fuhr er wieder und überlies uns Con, welcher uns in den folgenden knapp 30 Stunden einige Survival-Tricks zeigen und uns etwas über den ältesten Regenwald der Welt erzählen sollte. Dafür bestens gewappnet erhielt jeder noch eine Machete und los ging es.
Kaum gestartet, zeigte uns Con zunächst, welche Blätter und Kräuter wir für eine Suppe nutzen konnten und wo bzw. wie wir Ingwer finden. Zudem suchte sich jeder einen Wanderstock für ein sicheres Vorankommen und wir lernten die ersten Techniken, wie man eine Machete richtig nutzt.
Selbige schärften wir danach mit ein paar großen Steinen, bevor wir dem Flusslauf folgten. Vorgabe von Con war hier, dass wir den Weg bestimmen sollten - entweder ging es bergauf im Dschungel und erhöht dem Gewässer gefolgt oder eben direkt und mitten durch den Fluss. Wir entschieden uns also für Option Zwei.
Selbst mit Trekkingschuhen und entsprechender Kleidung war es eine sehr rutschige (der sogenannte "jungle dance") und nasse Angelegenheit. Auch die Suche nach dem optimalen Weg gestaltete sich abenteuerlich, war aber definitiv sehr spannend und lustig. Selbst Kamera und Teile der Rucksäcke blieben nicht vom Wasser verschont, zudem sollten wir auch eine höchst giftige Wasserschlange neben uns in den Fluss fallen sehen.
Nachdem wir diesen Schock überstanden hatten und ein paar Survival-Tipps und -Tricks später - u.a. sezierten wir ein Bananenblatt, von dem man auch das faserige Stielinnere essen kann - kamen wir an unserem, direkt am Fluss liegenden, leicht erhöhten "Camp" an. Die Stelle war besonders geeignet, da es hier viele Bäume, Bambus und genügend Material für Schlafplätze und Lagerfeuer gab. Mit Lianen hangen wir zunächst Hängematten und Planen auf, suchten anschließend trockenes Holz für ein Feuer zum Essen kochen und Klamotten trocknen.
Frisch "geduscht" in unserem eigenen Pool, einer breiten Stelle des Flusses, ging es dann ans Feuer machen. Um die Angelegenheit nicht komplett unmöglich zu machen, nutzten wir ein Feuerzeug, was beim doch leicht nassen Holz auch nicht wirklich viel brachte. Nach etwas schnitzen und etlichen Sägespänen sollte es dann doch gelingen.
In aus Bamubs geschnitzten Töpfen kochten wir dann mitgebrachten Reis und Suppe mit unseren gesammelten Zutaten. Zudem gab es lilane und orangene Süßkartoffeln aus der Glut, welche fantastisch schmeckten. Abgerundet wurde das Dschungel-Menü durch Longan, Litschi und Rambutan.
Nach langen Unterhaltungen über Borneo, das Leben im Dschungel, Fußball und Deutschland gab es noch einen Gute-Nacht-Vodka und wir schlüpften in unsere Schlafsäcke in den Hängematten.
Stichwörter:
Backpack,
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Boot,
Con,
Dschungel,
Fluss,
Hängematte,
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Liane,
Lost Borneo,
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Rajis,
Sonnenaufgang,
sunrise,
trekking,
Wasser,
Wasserschlange
Standort:
Sabah, Malaysia
Dienstag, 13. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 8 - Ein Tag am Meer
Am nächsten Morgen hieß es erstmals 'früher aufstehen', was aber damit begründet war, dass das Manukan Island Resort auch die erste Unterkunft war, in welcher wir auch Frühstück inklusive hatten. Bei eben jenem guten und umfangreichen Buffet angekommen, stellten wir fest, dass wir scheinbar die einzigen Gäste auf der Insel waren und uns somit an reichlich Auswahl komplett satt essen konnten und durften. Frischgepresste Säfte, Kaffee, Toast, Marmelade, Obst und warme lokale Gerichte sind nur ein kleiner Auszug dessen, was nur für uns angerichtet wurde.
Als die ersten Tagestouristen am Resort landeten und sich am öffentlichen Strand ausbreiteten, holten wir uns Handtücher an der Rezeption und begaben uns an den Strand für Resortgäste, an dem wir uns natürlich auch zu dritt über Hängematten, Liegen und Sonnenschirme ausbreiteten.
Ein super freundlicher Hotelangestellter brachte uns dann auch noch Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen, mit denen wir uns sofort aufmachten, im klaren, aber auch super warmen, Wasser die ansässige Fisch- und Korallenwelt zu erkunden. Erstaunlicherweise brauchten wir nicht weit raus und hatten ein riesiges Spektrum an interessanten Entdeckungen direkt unter uns. Auch die Fische schreckten nicht wirklich vor uns zurück, gingen teilweise sogar in den hinterhältigen Angriff über.
Außer plantschen, schnorcheln, sonnen, rumliegen und Frisbee spielen stand an diesem tollen Strandtag auch nicht mehr auf dem Plan. Das ein oder andere erfrischende Tiger gab es natürlich auch noch, denn...irgenwo auf dieser Welt ist immer #bieruhr! (in diesem Sinne einen Gruß an die Fußball-Truppe aus unserer Agentur)
Am späten Nachmittag waren noch duschen und Sonnenbrand begutachten angesagt, bevor wir uns halb fünf Richtung Sonnenuntergang aufmachten. An der Rezeption abgemeldet ging es durch den Dschungel zum Sunset View Point. Der knapp 30-minütige Marsch über Stock und Stein sollte sich allerdings nur teilweise lohnen.
Die Location am Ende der Insel war fantastisch und auch der Ausbklick in sämtliche Richtungen war enorm und ziemlich weitläufig. Dicke Wolken verhinderten jedoch, dass man die Sonne tatsächlich am Horizont ins Wasser "tauchen" sehen konnte. So kletterten wir einfach auf der felsigen Küste herum, erkundeten etwas die Tier- und Pflanzenwelt zwischen den Steinen.
Abseits des Dschungel-Pfades gibt es auch noch einen gepflasterten Weg, welchen wir dann in der Dunkelheit zurück nahmen. Zurück am Resport, gingen wir zum Restaurant, um zum Abendessen ein riesiges "Steamboat-Dinner" kredenzt zu bekommen, für welches wir uns bereits am Nachmittag entschieden und auch angemeldet hatten.
Für knapp 15 Euro pro Person wurde unser Tisch komplett mit Leckereien voll geräumt - in der Mitte stand der namensgebende Dampfgarer; darauf ein geteilter Topf mit zwei Supper bzw. Brühen. Drumherum gab es neben Reis, Nudeln, rohen Eier, viel Gemüse und Salat, Chilis, diversem Fleisch vor allem auch allerlei Seafood (Krabben, Shrimps, Tintenfisch). Diese Zutaten gab man dann, einzeln oder gemeinsam, in den Topf, lies alles kochen und hatte mit Cocktails und Bier ein fantastisches Mahl. Nur meine (erste) Krabbe wird wohl nicht mein Leibgericht.
Danach packten wir die ersten Sachen für unser Dschungel-Trekking ab dem bevorstehenden zusammen und verschwanden im Bett.
Als die ersten Tagestouristen am Resort landeten und sich am öffentlichen Strand ausbreiteten, holten wir uns Handtücher an der Rezeption und begaben uns an den Strand für Resortgäste, an dem wir uns natürlich auch zu dritt über Hängematten, Liegen und Sonnenschirme ausbreiteten.
Ein super freundlicher Hotelangestellter brachte uns dann auch noch Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen, mit denen wir uns sofort aufmachten, im klaren, aber auch super warmen, Wasser die ansässige Fisch- und Korallenwelt zu erkunden. Erstaunlicherweise brauchten wir nicht weit raus und hatten ein riesiges Spektrum an interessanten Entdeckungen direkt unter uns. Auch die Fische schreckten nicht wirklich vor uns zurück, gingen teilweise sogar in den hinterhältigen Angriff über.
Außer plantschen, schnorcheln, sonnen, rumliegen und Frisbee spielen stand an diesem tollen Strandtag auch nicht mehr auf dem Plan. Das ein oder andere erfrischende Tiger gab es natürlich auch noch, denn...irgenwo auf dieser Welt ist immer #bieruhr! (in diesem Sinne einen Gruß an die Fußball-Truppe aus unserer Agentur)
Am späten Nachmittag waren noch duschen und Sonnenbrand begutachten angesagt, bevor wir uns halb fünf Richtung Sonnenuntergang aufmachten. An der Rezeption abgemeldet ging es durch den Dschungel zum Sunset View Point. Der knapp 30-minütige Marsch über Stock und Stein sollte sich allerdings nur teilweise lohnen.
Die Location am Ende der Insel war fantastisch und auch der Ausbklick in sämtliche Richtungen war enorm und ziemlich weitläufig. Dicke Wolken verhinderten jedoch, dass man die Sonne tatsächlich am Horizont ins Wasser "tauchen" sehen konnte. So kletterten wir einfach auf der felsigen Küste herum, erkundeten etwas die Tier- und Pflanzenwelt zwischen den Steinen.
Abseits des Dschungel-Pfades gibt es auch noch einen gepflasterten Weg, welchen wir dann in der Dunkelheit zurück nahmen. Zurück am Resport, gingen wir zum Restaurant, um zum Abendessen ein riesiges "Steamboat-Dinner" kredenzt zu bekommen, für welches wir uns bereits am Nachmittag entschieden und auch angemeldet hatten.
Für knapp 15 Euro pro Person wurde unser Tisch komplett mit Leckereien voll geräumt - in der Mitte stand der namensgebende Dampfgarer; darauf ein geteilter Topf mit zwei Supper bzw. Brühen. Drumherum gab es neben Reis, Nudeln, rohen Eier, viel Gemüse und Salat, Chilis, diversem Fleisch vor allem auch allerlei Seafood (Krabben, Shrimps, Tintenfisch). Diese Zutaten gab man dann, einzeln oder gemeinsam, in den Topf, lies alles kochen und hatte mit Cocktails und Bier ein fantastisches Mahl. Nur meine (erste) Krabbe wird wohl nicht mein Leibgericht.
Danach packten wir die ersten Sachen für unser Dschungel-Trekking ab dem bevorstehenden zusammen und verschwanden im Bett.
Stichwörter:
beach,
Borneo,
Crab,
Dschungel,
Fische,
Hängematten,
Korallen,
Liegen,
Manukan Island,
schnorcheln,
Sonnenbrand,
Sonnenuntergang,
Steamboat,
Strand
Standort:
Manukan Island, Malaysia
Montag, 12. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 7 - Paradise could be worse
Nach einer abenteuerlichen ersten Nacht auf Borneo, machten wir uns nach dem Auschecken ohne Gepäck auf, um uns etwas zum Frühstück zu suchen. Bei drückender Hitze wären wir am liebsten in das zum Hotel nächstmögliche Restaurant abgebogen, entschlossen uns aber doch, bis zur Promenade runter zu laufen - endlich direkt ans Meer!
Vorbei an Oktoberfest-Bannern und -Deko (warum sollte man das größte Volksfest der Welt nicht auch in Malaysia feiern?!) fanden wir etwas abgeschieden ein kleines koreanisches Lokal, welches uns vor allem durch seine interessante Sitzmöglichkeit fesselte. Auf einer Art Schaukel mit Tisch und zwei Bänken ließen wir uns eine paar Spezialitäten wie Trockenfisch, Kim'chi - dem bekannten gegorenen Kohl - und Sushi schmecken.
Nach einem vollen Tisch und ausgiebigem Gewippe liefen wir am Wasser zurück und schließlich zu den großen Filipino Märkten, wo unendlich viele Leute alles mögliche an Waren anboten. Egal, ob Spielzeug, Souvenirs, Nudeln, Reis oder getrockneten Fisch, hier wird jeder fündig.
Auf dem ersten, lediglich überdachten Teil, bekam man an allen Ständen ähnliche Dinge, was wohl an vorbereiteten "Verkaufs-Sets" liegt, die jeder bei der Marktleitung ordern kann. Aber auch hier haben wir wieder nur freundliche Menschen getroffen, die alle grüßten, während sie mehr mit entspannen denn wirklichem Verkaufen beschäftigt waren.
Ein paar Schritte weiter kamen wir an eine riesige Halle bzw. mehrere, miteinander verbundene, Hallen. Hier gab es dann primär frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Fleisch oder den am Tag gefangenen Fisch (vor allem abends).
Hier deckten wir uns mit ein paar Bananen, Limetten und Chilis ein - allesamt jeweils in Miniaturausführungen der uns in Europa bekannten Lebensmittel, was man bei den Chilis allerdings nicht unterschätzen durfte.
Danach ging es zurück zum Hotel, Gepäck holen, um dann mit dem Taxi Richtung Hafen zu fahren, da wir uns bereits vorher einen Anbieter für Bootstransfers (Seaquest) zu den vor der Stadt liegenden Inseln heraus gesucht hatten. Nach einem abenteuerlichen Zwischenstopp zum Geld wechseln bzw. abheben - der Fahrer war samt Ali und Gepäck plötzlich weg, weil er nicht parken durfte und eine Runde drehte - setzte er uns zudem am falschen Hafen, nämlich dem Jesselton Point, ab. Bis wir das allerdings registrierten war er schon weg und wir mussten uns nach alternativen "Fähren" umsehen.
Mit etwas Geduld und Augenklimpern (Ali!) charterten wir letztendlich doch noch ein Boot zum Manukan Island und konnten sogar aushandeln, dass dieses uns auch zwei Tage später morgens wieder abholen sollte. Der Preis von 300 malayischen Ringit (~ 65 Euro) war dafür voll in Ordnung.
An "unserer" Insel angekommen, kamen wir uns direkt vor wie im Paradies. Der optische Eindruck wurde zusätzlich durch einen super freundlichen Empfang mit Drinks und kühlenden Tüchern verstärkt.
Mit sämtlichen wichtigen Infos über Insel und Resort ausgestattet wurden wir dann zu unserem Haus mit Wohnzimmer, kleiner Essecke, zwei Schlaf- und Badezimmern geführt. Schlicht, aber stilvoll eingerichtet ließ es sich hier prächtig aushalten. Um noch etwas die Gegend zu erkunden und die Luft zu genießen, ging Ali eine Runde joggen, während Luke und ich uns mit im Pool plantschen begnügten und anschließend den Weg an die Cocktail-Bar fanden.
Nach anschließendem "romantischen Dinner" am Strand ging es nur noch ins Bett um am nächsten Tag ausgiebigst das Inselleben zu genießen.
Vorbei an Oktoberfest-Bannern und -Deko (warum sollte man das größte Volksfest der Welt nicht auch in Malaysia feiern?!) fanden wir etwas abgeschieden ein kleines koreanisches Lokal, welches uns vor allem durch seine interessante Sitzmöglichkeit fesselte. Auf einer Art Schaukel mit Tisch und zwei Bänken ließen wir uns eine paar Spezialitäten wie Trockenfisch, Kim'chi - dem bekannten gegorenen Kohl - und Sushi schmecken.
Nach einem vollen Tisch und ausgiebigem Gewippe liefen wir am Wasser zurück und schließlich zu den großen Filipino Märkten, wo unendlich viele Leute alles mögliche an Waren anboten. Egal, ob Spielzeug, Souvenirs, Nudeln, Reis oder getrockneten Fisch, hier wird jeder fündig.
Auf dem ersten, lediglich überdachten Teil, bekam man an allen Ständen ähnliche Dinge, was wohl an vorbereiteten "Verkaufs-Sets" liegt, die jeder bei der Marktleitung ordern kann. Aber auch hier haben wir wieder nur freundliche Menschen getroffen, die alle grüßten, während sie mehr mit entspannen denn wirklichem Verkaufen beschäftigt waren.
Ein paar Schritte weiter kamen wir an eine riesige Halle bzw. mehrere, miteinander verbundene, Hallen. Hier gab es dann primär frische Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Fleisch oder den am Tag gefangenen Fisch (vor allem abends).
Hier deckten wir uns mit ein paar Bananen, Limetten und Chilis ein - allesamt jeweils in Miniaturausführungen der uns in Europa bekannten Lebensmittel, was man bei den Chilis allerdings nicht unterschätzen durfte.
Danach ging es zurück zum Hotel, Gepäck holen, um dann mit dem Taxi Richtung Hafen zu fahren, da wir uns bereits vorher einen Anbieter für Bootstransfers (Seaquest) zu den vor der Stadt liegenden Inseln heraus gesucht hatten. Nach einem abenteuerlichen Zwischenstopp zum Geld wechseln bzw. abheben - der Fahrer war samt Ali und Gepäck plötzlich weg, weil er nicht parken durfte und eine Runde drehte - setzte er uns zudem am falschen Hafen, nämlich dem Jesselton Point, ab. Bis wir das allerdings registrierten war er schon weg und wir mussten uns nach alternativen "Fähren" umsehen.
Mit etwas Geduld und Augenklimpern (Ali!) charterten wir letztendlich doch noch ein Boot zum Manukan Island und konnten sogar aushandeln, dass dieses uns auch zwei Tage später morgens wieder abholen sollte. Der Preis von 300 malayischen Ringit (~ 65 Euro) war dafür voll in Ordnung.
An "unserer" Insel angekommen, kamen wir uns direkt vor wie im Paradies. Der optische Eindruck wurde zusätzlich durch einen super freundlichen Empfang mit Drinks und kühlenden Tüchern verstärkt.
Mit sämtlichen wichtigen Infos über Insel und Resort ausgestattet wurden wir dann zu unserem Haus mit Wohnzimmer, kleiner Essecke, zwei Schlaf- und Badezimmern geführt. Schlicht, aber stilvoll eingerichtet ließ es sich hier prächtig aushalten. Um noch etwas die Gegend zu erkunden und die Luft zu genießen, ging Ali eine Runde joggen, während Luke und ich uns mit im Pool plantschen begnügten und anschließend den Weg an die Cocktail-Bar fanden.
Nach anschließendem "romantischen Dinner" am Strand ging es nur noch ins Bett um am nächsten Tag ausgiebigst das Inselleben zu genießen.
Stichwörter:
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filipino market,
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Manukan Island,
Meer,
Promenade,
Resort,
Strand
Standort:
Manukan Island, Malaysia
Sonntag, 11. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 6 - Von der Skyline zum Bordstein
Am nächsten Morgen sollte nicht nur der Abschied vom Marina Bay Sands kommen, sondern nachmittags auch der von Singapur folgen. Nach dem Check-out blickten wir uns noch in der Shopping Mall vor dem Hotel um und entdeckten das DC Superhero Café - ich war im Himmel.
Zwischen Batman, dem Joker und weiteren Helden gabs verzierte Muffins und Kaffee zum Frühstück.
Nachdem wir auf dem Dach der Mall, welche im übrigen auch eine Eisbahn und einen befahrenen Wasserkanal beherbergt, kurz bei gefühlten 40 Grad verschnauft haben, entschieden wir uns, vor dem Weiterflug noch einmal durch die Stadt zu spazieren und einen weiteren, super bewerteten Foodcourt - das Maxwell Hawker Center - zu besuchen.
Der Weg dahin führte uns durch kleine, verwinkelte Gassen, abseits vom größten Trubel. Als wir bald nicht mehr daran glaubten, in der drückenden Hitze noch etwas Ess- und Trinkbares zu finden, kamen wir an der großen Halle mit etlichen Ständen an, zwischen denen sich kleine Tische und Stühle dicht an dicht aufreihen und wo uns die vielen Einheimischen sofort auffielen und zunächst überzeugten.
Dieser Eindruck sollte sich bestätigen, als wir eine besonders gute Vielfalt an leckeren Gerichten wie Nasi Goreng, Chicken Wings, Prati und Suppe mit Dumplings auf dem Tisch hatten - für erstaunlich gutes Geld. Abgerundet wurde dieses Menü noch von einer Kokosnuss für Luke und mich, bevor wir uns mit der Bahn wieder Richtung Marina Bay aufmachten. Koffer eingesammelt und ab zum Airport. So langsam drängte die Zeit, die wir vorher etwas vertrödelt hatten. Mit 'last call' im Flugzeug angekommen, verbrachten wir dann die Flugzeit nach Kota Kinabalu, der Hauptstadt von Sabah auf Borneo, mit Monopoly spielen.
Angekommen am übersichtlichen Flughafen in KK, und nach ein paar Snacks, machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in die City und zu unserem Hotel für die erste Nacht auf Borneo, dem Traveller Hotel mitten in der 200.000 Einwohner großen Stadt.
Es war ein einfaches Hotel und absolut in Ordnung, zu einem unschlagbaren Preis. Die erste Überraschung gab es allerdings bereits an der Rezeption, wo man uns sagte, dass es bis 00:00 leider kein fließend Wasser geben wird.
So bezogen wir kurz das Zimmer, 'erfreuten' uns an der Kombination aus Dusche und Toiletten-Schüssel, bevor wir noch eine kurze Runde durch KK drehten. Diverse Nachtmärkte, überall freundlich grüßende Menschen und ein riesen Angebot an Fußmassagen um eine recht späte Uhrzeit. Wir ließen uns für einen Moment an einer Straßenecke nieder und landeten schlußendlich wieder im Hotel.
Nachdem wir auf dem Dach der Mall, welche im übrigen auch eine Eisbahn und einen befahrenen Wasserkanal beherbergt, kurz bei gefühlten 40 Grad verschnauft haben, entschieden wir uns, vor dem Weiterflug noch einmal durch die Stadt zu spazieren und einen weiteren, super bewerteten Foodcourt - das Maxwell Hawker Center - zu besuchen.
Der Weg dahin führte uns durch kleine, verwinkelte Gassen, abseits vom größten Trubel. Als wir bald nicht mehr daran glaubten, in der drückenden Hitze noch etwas Ess- und Trinkbares zu finden, kamen wir an der großen Halle mit etlichen Ständen an, zwischen denen sich kleine Tische und Stühle dicht an dicht aufreihen und wo uns die vielen Einheimischen sofort auffielen und zunächst überzeugten.
Dieser Eindruck sollte sich bestätigen, als wir eine besonders gute Vielfalt an leckeren Gerichten wie Nasi Goreng, Chicken Wings, Prati und Suppe mit Dumplings auf dem Tisch hatten - für erstaunlich gutes Geld. Abgerundet wurde dieses Menü noch von einer Kokosnuss für Luke und mich, bevor wir uns mit der Bahn wieder Richtung Marina Bay aufmachten. Koffer eingesammelt und ab zum Airport. So langsam drängte die Zeit, die wir vorher etwas vertrödelt hatten. Mit 'last call' im Flugzeug angekommen, verbrachten wir dann die Flugzeit nach Kota Kinabalu, der Hauptstadt von Sabah auf Borneo, mit Monopoly spielen.
Angekommen am übersichtlichen Flughafen in KK, und nach ein paar Snacks, machten wir uns mit dem Taxi auf den Weg in die City und zu unserem Hotel für die erste Nacht auf Borneo, dem Traveller Hotel mitten in der 200.000 Einwohner großen Stadt.
Es war ein einfaches Hotel und absolut in Ordnung, zu einem unschlagbaren Preis. Die erste Überraschung gab es allerdings bereits an der Rezeption, wo man uns sagte, dass es bis 00:00 leider kein fließend Wasser geben wird.
So bezogen wir kurz das Zimmer, 'erfreuten' uns an der Kombination aus Dusche und Toiletten-Schüssel, bevor wir noch eine kurze Runde durch KK drehten. Diverse Nachtmärkte, überall freundlich grüßende Menschen und ein riesen Angebot an Fußmassagen um eine recht späte Uhrzeit. Wir ließen uns für einen Moment an einer Straßenecke nieder und landeten schlußendlich wieder im Hotel.
Stichwörter:
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Singapore,
the shoppes at Marina Bay Sands,
Traveller Hotel
Standort:
Singapur
Samstag, 10. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 5 - Der teuerste Pool-Eintritt der Welt
Am nächsten Morgen hieß es nach dem Aufstehen duschen, packen und auf einen spannenden Hotel-Wechsel vorbereiten - heute sollte es ins lange erwartete Marina Bay Sands gehen. Vorher hieß es jedoch noch auschecken im Furama City Centre und mit spätem Frühstück stärken.
Bei einem gemütlichen Spaziergang Richtung Business District und dem guten Food Court vom ersten Tag in Singapur entdeckten wir tolle kleine Ecken und eine wirklich schöne Straße mit kleineren Pubs und Restaurant, die so gar nicht zum modernen Bild der großen Metropole passen wollte und genau deshalb so fantastisch war. Leider waren die meisten Lokalitäten dort um die Zeit noch geschlossen.
Danach ging es per MRT zur Bugis Street, um sich etwas ins bunte und laute Shopping-Gedränge zu begeben. Souvenirs, Klamotten, Spielzeug, Schmuck - es gab naturlich alles. Neben ein paar T-Shirts sind allerdings nur ein paar leckere Säfte rausgesprungen.
Zurück am Hotel, sammelten wir nur schnell unsere Koffer ein und begaben uns erneut per MRT an die Bayfront - direkt zum Marina Bay Sands. Alleine die Eingangshalle des Hotels war super imposant und riesig. Da wir scheinbar nicht im üblichen Dresscode erschienen, wurde uns der "VIP-Checkin" offeriert.
Als sich die Begeisterung über das Zimmer mit seinem unglaublich schönen Bad gelegt hatte, hieß es 'Badehose an und ab an den weltberühmten Pool'. Im rasanten Fahrstuhl ging es in den 57. Stock und schon standen wir vor dem Highlight des Hotels...und waren überrascht, dass, entgegen vieler Internet-Rezensionen, der sich am Pool kaum Leute tummelten und wir einen super Liegen-Platz ergatterten. Etliche Fotos später genossen wir noch Cocktails, Essen und Lasershow, entspannten wir im Whirlpool und kehrten schließlich zum Zimmer zurück.
Frisch geduscht und mal nicht in der sonstigen T-Shirt-Shorts-Flipflops-Kombi probierten wir, einen Blick in das hauseigene Casino zu erhaschen, welches für Einheimische sogar Eintritt kostet um der vorherrschenden Spielsucht entgegenzuwirken. Allerdings sollten wir diesen Einblick nicht bekommen, da der Reisepass als Ausweis nicht ausreichend sein sollte...also entschieden wir uns, nur noch die Bar auf dem Dach, "Sky on 57", zu besuchen, ein paar Cocktails zu testen und noch etwas den fantastischen Ausblick zu genießen.
Stichwörter:
Bugis Street,
Food court,
Hawker Market,
Marina Bay Sands,
Pool,
Singapur,
Skyon57
Standort:
2 Bayfront Ave, Marina Bay, Singapur
Freitag, 9. Oktober 2015
Urlaub 2015 - Tag 4 - Singapore Flyer und Hop-on hop-off
Nach Jetlag ausschlafen am Vortag, ging es heute deutlich früher aus dem Bett - gegen neun Uhr wurden wir vom Shuttle-Bus für eine Hop-on Hop-off Tour abgeholt, welche wir abends noch schnell online gebucht hatten. Der Vorteil dieser Tickets war nicht nur der kostenlose Abhol-Service, sondern, dass es zusätzlich eine Fahrt im größten Riesenrad der Welt gab, dem Singapore Flyer, gab.
Nach sich das Abholen spontan etwas konfus gestaltete, kamen wir doch noch gut an und drehten die, knapp 30 Minuten dauernde, Runde, von der man einen wunderbaren Blick in sämtliche Richtungen hat - Marina Bay, Skyline, Hafen, künstliche "Gardens by the bay" und und und. Zu fünft ließ es sich in der riesigen Gondel auch ziemlich gut aushalten.
Danach starteten wir unsere City Tour mit der orangenen Linie, welche uns zunächst durch bekannte Gegenden wie den Central Business District und Chinatown führte, bevor wir in Little India das erste Mal ausstiegen. Von fantastischem indischen Essen gestärkt, ging es dann durch schmale 'Shoppingstraßen' mit allerlei Kram und einem Geruch, den ich tatsächlich auch Indien und seinen Ghettos zuordnen würde. Letztendlich landeten wir aber in einer gemütlichen Kneipe, in der wir um einen Pitcher Tiger nicht herum kamen.
Komplett entspannt verpassten wir natürlich auch "unseren" HoHo Bus, schwenkten aber im Angesicht einer längeren Wartezeit auf die normalen Linienbusse um.
Zurück am Flyer ging es dann weiter mit der grünen Tour-Linie. Nach Stationen am botanischen Garten, der berühmten Shoppingmeile, der Orchard Road, und Weiteren landeten wir schließlich wieder im indischen Bezirk von Singapur, da Ali in der Eile ihr Portmonee in der Kneipe von etwas früher vergessen hatte. Voller Freunde über das wiedergefundene Stück und unsere tatkräftige Unterstützung & Geduld, gab es noch einen weiteren Pitcher zur Belohnung...
Wieder am Riesenrad angekommen ging es dann zum Abschluss des Tages noch auf die letzte Route der hop-on hop-off Touren - der Roten nach Sentosa. Sentosa ist eine vorgelagerte Insel, welche sowohl in Singapur lebende Menschen als auch Touristen als Naherholungsgebiet nutzen. Auf ihr befinden sich neben einem Freizeitpark, eine Gondelbahn und einem Yachthafen auch viele Parks und Grünflächen zum Abschalten.
Nach zähen Verhandlungen ließ uns der Busfahrer auf dem Rückweg im, uns inzwischen gut bekannten, Chinatown raus, damit wir uns mit gutem Thai-Essen für den Abend stärken konnten. Kurz im Hotel frisch gemacht und los ging es zum Clarke Quay, der "Partymeile" direkt am Fluss. Neben Kneipen und Bars gibt es hier auch kleinere Jahrmarktsattraktionen und Anlegepunkte für kleinere Ausflugsboote. Bei netter Live-Musik und erweitert um einen ehemaligen Kollegen und seine Freundin (ausgewandert) schmeckten Bier und Cocktails besonders gut - interessante Unterhaltungen über das Leben in Deutschland gegenüber dem in Singapur rundeten den Abend ab.
Mit kurzem Zwischenstopp am 7eleven und einer 5-Minuten-Terrine ging es dann auch ins Hotel.
Nach sich das Abholen spontan etwas konfus gestaltete, kamen wir doch noch gut an und drehten die, knapp 30 Minuten dauernde, Runde, von der man einen wunderbaren Blick in sämtliche Richtungen hat - Marina Bay, Skyline, Hafen, künstliche "Gardens by the bay" und und und. Zu fünft ließ es sich in der riesigen Gondel auch ziemlich gut aushalten.
Danach starteten wir unsere City Tour mit der orangenen Linie, welche uns zunächst durch bekannte Gegenden wie den Central Business District und Chinatown führte, bevor wir in Little India das erste Mal ausstiegen. Von fantastischem indischen Essen gestärkt, ging es dann durch schmale 'Shoppingstraßen' mit allerlei Kram und einem Geruch, den ich tatsächlich auch Indien und seinen Ghettos zuordnen würde. Letztendlich landeten wir aber in einer gemütlichen Kneipe, in der wir um einen Pitcher Tiger nicht herum kamen.
Komplett entspannt verpassten wir natürlich auch "unseren" HoHo Bus, schwenkten aber im Angesicht einer längeren Wartezeit auf die normalen Linienbusse um.
Zurück am Flyer ging es dann weiter mit der grünen Tour-Linie. Nach Stationen am botanischen Garten, der berühmten Shoppingmeile, der Orchard Road, und Weiteren landeten wir schließlich wieder im indischen Bezirk von Singapur, da Ali in der Eile ihr Portmonee in der Kneipe von etwas früher vergessen hatte. Voller Freunde über das wiedergefundene Stück und unsere tatkräftige Unterstützung & Geduld, gab es noch einen weiteren Pitcher zur Belohnung...
Wieder am Riesenrad angekommen ging es dann zum Abschluss des Tages noch auf die letzte Route der hop-on hop-off Touren - der Roten nach Sentosa. Sentosa ist eine vorgelagerte Insel, welche sowohl in Singapur lebende Menschen als auch Touristen als Naherholungsgebiet nutzen. Auf ihr befinden sich neben einem Freizeitpark, eine Gondelbahn und einem Yachthafen auch viele Parks und Grünflächen zum Abschalten.
Nach zähen Verhandlungen ließ uns der Busfahrer auf dem Rückweg im, uns inzwischen gut bekannten, Chinatown raus, damit wir uns mit gutem Thai-Essen für den Abend stärken konnten. Kurz im Hotel frisch gemacht und los ging es zum Clarke Quay, der "Partymeile" direkt am Fluss. Neben Kneipen und Bars gibt es hier auch kleinere Jahrmarktsattraktionen und Anlegepunkte für kleinere Ausflugsboote. Bei netter Live-Musik und erweitert um einen ehemaligen Kollegen und seine Freundin (ausgewandert) schmeckten Bier und Cocktails besonders gut - interessante Unterhaltungen über das Leben in Deutschland gegenüber dem in Singapur rundeten den Abend ab.
Mit kurzem Zwischenstopp am 7eleven und einer 5-Minuten-Terrine ging es dann auch ins Hotel.
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Singapore
Standort:
Singapore Flyer, Singapur
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